Deutsche Public Relation Gesellschaft: Trendbarometer

Die DPRG veröffentlicht nicht ganz regelmäßig ein „Trendbarometer“, das auf der Befragung von Personen basiert, die die Autoren und Autorinnen als „professionelle Kommunikatoren“ beschreiben, Menschen also, die entweder in den Kommunikationsabteilungen der Unternehmen oder in Agenturen sitzen. Zu ersten Mal, so in der Einleitung der jetzt erschienenen Untersuchung, wurden, um ein genaueres Bild der Marktsituation zu erhalten, nicht nur Mitglieder der Deutschen Public Relation Gesellschaft befragt. Weil es somit etwas umfassender angelegt ist, sei das aktuelle Trendbarometer 2017 nur eingeschränkt mit den Erhebungen von 2010 und 2015 zu vergleichen, in denen nur Mitglieder befragt wurden.
Gleich zu Anfang wird dann auch festgestellt, dass die Gehälter der beiden „Gruppen“ – Kommunikatoren in den Kommunikationsabteilungen der Unternehmen einerseite und Agenturmitarbeiter andererseits – so gestaltet sind, dass die Beschäftigten in den Agenturen im Schnitt weniger Einkommen haben als die Kolleginnen und Kollegen, die in der Kommunikationsabteilung eines Unternehmens arbeiten. Unabhängig davon haben beide Personenkreise ein „gesundes Selbstverständnis“, dem Überschätzung nicht ganz fremd ist, vor allem wenn es um Bereiche wie Social Media, Corporate Media, Mobil- und (Bewegt-) Bildkommunikation geht.

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