Fußballkommunikation

Öffentlichkeitsarbeiter verdienen ihr Geld schon etwas länger nicht nur mit Unternehmen und deren Produkten. Politische Parteien und Politiker sind in diesem Bereich schon länger unterwegs. Und mittlerweile sind Profis der Fußball-Bundesliga ohne Kommunikationsfachleute gar nicht mehr vorstellbar. Während Weltfussballer wie Neymar, Messi und Ronaldo zur Pflege ihres Image ganze Firmen beschäftigen, geht es im Zusammenhang mit Tranfers, Beschäftigungen im Anschluss an die Karriere und Werbeverträgen bei hiesigen Kickern auch noch eine Nummer kleiner.
Laut Forbes-Liste ist Cristiano Ronaldo mit Einnahmen in Höhe von 83 Millionen Euro der best bezahlte Sportler des Jahres 2017; der größte Teil dieser Summe stammt aus Sponsorenverträgen, die kaum vorstellbar sind, ohne eine gute Kommunikationsstrategie. Vorreiter auf diesem Gebiet war der Brite David Backham in den späten 1990er-Jahren. Er wurde öffentlich nicht mehr in erster Linie als Sportler wahrgenommen, sondern auch oder eher als eine selbständige Marke, mit deren Hilfe Produkte der Textil- und Kosmetikprodukte aus dem Hause Beckham vermarktet werden konnten.
In unserer täglichen Arbeit als Medienbeobachter wird diese Entwicklung dadurch sichtbar, dass das Lektorat häufiger als früher auch Namen einzelner Personen verarbeiten muss. Wobei, ehrlich gesagt, Namen aus dem Sport gegenüber solchen aus den Bereichen Unterhaltung noch etwas unterrepräsentiert sind.

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