Zwerg Google

Bei der Medienbeobachtung des Internets – kurz Internetbeobachtung – geht es vor allem um solche Quellen, die mehr oder weniger regelmäßig aktualisiert werden: Nachrichten- und Presseportale, Blogs, Twitter, etc. Eingesetzt dabei wird ein so genannter Spider. Er grast in atemberaubender Geschwindigkeit mehrere Tausend Internetquellen ab und hält die Ergebnisse in einer umfassenden Datenbank fest, deren Inhalt wiederum Grundlage für die Versendung der Ergebnisse an unsere Kunden ist. Vor der Versendung werden die Treffer, ganz anders als bei Google und bei manchem anderen Mitbewerber, lektoriert, damit Doppler, Fehlnennungen und veraltete Texte nicht versendet und berechnet werden. In den dann per E-Mail versendeten Internethinweisen finden die Kunden und Kundinnen auch noch die Mediadaten (Pagevisits, Unique Users,…) der genannten Quellen.
Letztlich ist das – ausgenommen die Mediadaten und Lektorierung – ähnlich wie bei Google.
Wie kann es nun sein, dass unsere Kundenberatung auf diesen Giganten des Internets hinweist und ihn mitunter sogar empfiehlt? Ganz einfach: der Gigant ist kein Gigant, sondern im Bereich der Alerts und Internet-News-Beobachtung ein Zwerg. Und manchen Kunden – um Kosten zu sparen und zum Beispiel nur die Medienbeobachtung im Bereich Print zu nutzen – reicht diese „abgespeckte“ Version der Internetbeobachtung, bei der mit rund 1000 Quellen nur ein Siebtel der Websites gelesen werden, die unser Spider mehrmals täglich erfasst.

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