Werkzeuge: Guillotine

Wozu benötigt man bei der Medienbeobachtung eine Guillotine? Wenn man weiß, dass bei der Arbeit im Lektorat sehr viel Papier verarbeitet wird, ist die Antwort so überraschend nicht. Denn die Guillotine ist bei uns eine Papierschneidemaschine, mit der wir Zeitungen und Zeitschriften so auseinander schneiden, dass jedes Blatt mit seiner Vorder- und Rückseite einzeln bearbeitet werden kann. Denn im Lektorat wird eine Seite nach der Lektüre nicht nach links geblättert, sondern hochgehoben, umgedreht und zur Lektüre der nächsten Seite auf den (Blatt-)Stapel abgelegt, wo die Seite auch vorher lag. Das spart Platz und hält die Entfernung zwischen dem lesenden Auge und dem zu lesenden Text konstant.

Dream

Seit längerer Zeit sind wir für einen großen Elektronik-Anbieter tätig, für den wir einige Hausmarken überwachen; hinter einer dieser Marken steckt ein Musik-Streaming-Dienst. Heute liegt ein Artikel aus der Zeitschrift Schöner Wohnen vor mir, der das Thema aufgreift, um zu beschreiben, wie man die gestreamte Musik in der ganzen Wohnung hören kann. Der Artikel trägt in Anlehnung an die Rede, die Martin Luther King am 28. August 1963 in Washington hielt, die schöne Überschrift „I have a Stream“.