
Die Texte und Bilder, die man in Zeitungen oder Zeitschriften gefunden hat, können ohne Probleme an so viele Menschen weitergegeben werden, wie man möchte. Allerdings muss das sukzessiv und der Reihe nach geschehen.

Die Texte und Bilder, die man in Zeitungen oder Zeitschriften gefunden hat, können ohne Probleme an so viele Menschen weitergegeben werden, wie man möchte. Allerdings muss das sukzessiv und der Reihe nach geschehen.

Die Pandemie beginnt Ende Februar/Anfang März, erreicht den ersten Höhepunkt im April und flaut anschließend ab. Bis Ende des Sommers bleiben die Zahlen auf einen relativ niedrigen Niveau, um dann erneut anzusteigen und einen zweiten Höhepunkt Anfang November zu erreichen. Anschließend bleiben die Zahlen auf einem hohen Niveau relativ konstant.
Schaut man sich einige Begriffe an, die in der Presse im Jahresverlauf 2020 im Zusammenhang mit der Pandemie verwendet wurden, so gibt es zwischen dem Verlauf der Infiziertenzahlen und dem Verlauf der Verwendung bestimmter, mit der Pandemie in Zusammenhang stehender Begriffe einen Zusammenhang, der nicht weiter verwundern dürfte, denn Sprache richtet sich nach dem, wovon sie erzählt.
Dass Printmedien auch seltsame (Eigen-)Namen haben können, dürfte nicht überraschen. Aber auch Gattungsnamen können es in sich haben. Grade heute kommt mir die aktuelle Ausgabe einer solchen Publikation auf den Tisch. Die korrekte Bezeichnung dieses Typs von Veröffentlichung lautet „Anzeigenblatt“, „Wochenblatt“ oder „Werbezeitung“.
Der Begriff „Käseblatt“ kann synonym verwendet werden, meint aber allgemein Blätter mit geringer Auflage und ebensolcher Bedeutung. Der Begriff „Revolverblatt“ bezeichnet Veröffentlichungen, denen es nicht um Sachlichkeit, sondern um (vermeintliche) Sensationen geht. Die Bezeichnung Sensations-Journalismus ist die entsprechende, abwertende Berufsbezeichnug für die in Revolverblättern schreibenden Damen und Herren. Soweit zu den Gattungsnamen.
Das Blättchen, um das es mir hier geht, verwendet einen Gattungsnamen als Eigennamen. Es heißt tatsächlich “Intelligenzblatt”. Ungelogen! Es erscheint im bayerischen Dorfen (84405). Das „Interlligenzblatt Dorfen“ wird von der Verlagsgruppe des Münchner Zeitungs-Verlags herausgegeben, einer Verlagsgruppe, die zu Ippen Digital gehört und auch den bekannteren Münchner Merkur sein eigen nennt.
Ist der Name „Intelligenzblatt“ für ein kostenloses Anzeigenblatt ironisch gemeint? Ganz und gar nicht.
Intelligenzblatt ist ein historischer Begriff und war, so Wikipedia, die erste Form eines Anzeigenblatts. Der Begriff “Intelligenz” habe nichts mit gewissen kognitiven Fähigkeiten zu tun, sondern leite sich ab von “Einsicht” (lat: intellegere).
Die ganz oben wiedergegebene Ausgabe eines Intelligenzblattes stammt, wie leicht zu erkennen ist, aus dem Jahr 1811.
Burkhard Heinz
mediatpress®
Die Ergebnisse unserer Arbeit als Medienbeobachter sind, ehrlich gesagt, nicht immer fehlerfrei. Wohl auch aus diesem Grund gibt es so etwas wie Qualitätsmanagement. Wäre alles fehlerlos, müsste nichts verbessert werden (und umgekehrt).
Grade liegt zwecks Überprüfung ein Ausschnitt aus der „Brigitte“ vor mir. In dem Text soll der Name eines Verlags genannt sein, der uns mit der Medienbeobachtung beauftragt hat. Ich kann aber den Namen des Verlags nicht finden.
Ein Radiohinweis, den man im Rahmen eines Media-Monitorings erhält, ist das Ergebnis der Auswertung von mehreren tausend Radiobeiträgen in mehreren hundert Radiosendern.
Der menschliche Verstand und die Schnelligkeit maschineller Verarbeitung ermöglichen es uns als Medienbeobachter, einen der umfassendsten Medienkreise überhaupt minuziös auszuwerten.

Um bei einer „wissensorientierten“ Medienbeobachtung weniger Ergebnisse aus Zeitungen und Zeitschriften zu erhalten, schließt man, anders als bei einer „reichweitenorientierten“ Medienbeobachtung, die Unter- und Nebenausgaben derselben Zeitungsgruppe aus. Presseartikel, die im Mantelteil der Hauptausgabe erscheinen, bleiben dann in den Neben- und Unterausgaben unberücksichtigt.
Zugegebenermaßen haben wir als Dienstleister der Medienbeobachtung manchmal eine etwas antiquiert erscheinende Vorstellung davon, was Medien sind und wo gesellschaftlich Relevantes kommuniziert wird. Schon im Bereich der sozialen Netzwerke gibt es sehr viele Quellen, denen man eine über eine Nabelschau hinausgehende Relevanz absprechen könnte. Aber was sind Medien, die von der Medienbeobachtung gelesen und ausgewertet werden sollten?

Beide Tätigkeiten benötigen Wasser. Jedoch in sehr unterschiedlichen Mengen. So ist das in der Medienbeobachtung auch.

Seit Jahren muss ich auf Wunsch meiner Chefin spätestens bis zur 4. Kalenderwoche die Ergebnisse der Medienbeobachtung des Vorjahres übersichtlich in einer Liste zusammenstellen und alle wichtigen Daten mit aufführen. Als hätte ich nichts anderes zu tun, denke ich dann immer bei mir. Pressearbeit, so wie ich sie verstehe, ist sehr aufwendig. Aber gut, was sein muss, muss eben sein. Dann irgendwann entdeckt zu haben, dass es einen Anbieter wie mediatpress® gibt, der mir eine neutrale Excel-Datei mit allen benötigten Daten der Jahresübersicht zur Verfügung stellt und vier kostenlose, aussagekräftige Schaubilder noch dazu gibt, und dass das alles absolut easy in unserem Onlineportal abrufbar ist, fand ich dann super – ich glaube der Tipp kam von einem Kollegen, den ich auf einer Fortbildung getroffen hatte. Jedenfalls hält mir dieser Service den Kopf frei für die Dinge, von denen ich denke, dass sie wirklich wichtig sind. Diese Fortbildung ist jetzt wie lange her?
Sarah M., Städtisches Museum; Öffentlichkeitsarbeit

Der Kunde ist König. Man verwendet dieses „Bild“ nicht um auszudrücken, dass Kunden Despoten sind, sondern weil sie im Mittelpunkt einer Dienstleistung stehen. Könige sind in diesem Sinn ein wenig wie Kinder. Als Dienstleister kümmert man sich sehr um sie und will vor allem, dass es ihnen gut geht.

Frage: Unser Firmenname ist ein sehr verbreiteter deutscher Familienname. Bekommen wir von Ihnen jeden Presseartikel geliefert und berechnet, in denen dieser Familienname vorkommt?
Eine der größeren Herausforderungen der in der Medienbeobachtung arbeitenden Lektorinnen und Lektoren bestand lange Zeit darin, mehrere Tausend Firmen-, Produkt-, Personen- und Veranstaltungsnamen im Kopf zu behalten. In einer Art Gedächtnisakrobatik mussten diese Namen aber nicht nur irgendwo im Gehirn gespeichert sein, sie mussten auch bei der Lektüre der unterschiedlichsten Pressetexte wiedererkannt werden. (mehr …)

„Mir ist es ja schon fast unangenehm das zu erwähnen, aber wir haben die Medienbeobachtung bis vor ein paar Jahren selbst gemacht. Naja, von Medienbeobachtung in dem Sinn, wie wir sie jetzt kennen, konnte eigentlich gar nicht die Rede sein.