Eine Hamburger Marktforschungsplattform hat jetzt 500 digital-affine Deutsche im Alter zwischen 18 und 65 Jahren angesprochen und wollte von Ihnen wissen, wie sie es mit Sprachsteuerung zum Beispiel von Mobiltelefonen halten.
Kategorie: Skizzen
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Beobachtende Medien: Gesichtserkennung in der Praxis

Zwei Wissenschaftler der Universität Essex haben jetzt eine Untersuchung vorgelegt, die die von der Londoner Polizei eingesetzte automatische Gesichtserkennung bewertet. Entsprechende Tests, auf die sich diese Untersuchung stützt, wurden durchgeführt im Zeitraum zwischen Juni 2018 und Februar 2019.
Das Urteil der Forscher: mit einer miserablen Trefferquote von gerade einmal 20% ist das System der Life Facial Recognition – LFR – nicht zu gebrauchen.
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Und wieder die Börsen-Zeitung

Die Zeitschrift „Der Wirtschaftsjournalist“ hat jetzt die Ergebnisse einer Umfrage veröffentlicht, die sie jedes Jahr mit dem Ziel durchführt zu wissen, welche deutsche Wirtschaftsredaktion die Beste ist. (mehr …)
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Der erste Satz

Susanne Schneider ist u.a. Redakteurin des SZ-Magazins und der Zeit. Sie ist um den ersten Satz besorgt, sagt sie.
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Browser-Fingerprinting

Browser-Fingerprints werden heute dazu genutzt, nicht nur Internetbrowser sondern auch Internetnutzer – Frauen wie Männer – über die Konfiguration ihres Computers zu identifizieren. Cookies war gestern, könnte man meinen. -
Ein Junge aus Mali

Eine Gerichtsmedizinerin im Süden Italiens. Sie versucht die Identität der Immigranten herauszubekommen, die zwischen Sizilien und dem italienischen Festland ertrinken: die Toten sollen wenigsten mit ihrem Namen beerdigt werden können. -
NewsGuard als Bibliothekar

Steven Brill ist Gründer des us-amerikanischen Unternehmens NewsGuard. Nicht ganz unrecht hat er mit der Feststellung, dass das Internet ein wenig wie eine Bibliothek ist. Und dass es nicht ganz leicht fällt, in dieser „Bibliothek“ die glaubwürdigen von den unglaubwürdigen Quellen zu unterscheiden. In einer richtigen Bibliothek fragt man im Zweifelsfall die Bibliothekarin oder deren Kollegen. Aber wen fragt man im Internet?
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Informationsflut und interessegeleitete Kommunikation

Die vermeintliche Daten- und Informationsflut, die die Lebenszusammenhänge des modernen Menschen zu charakterisieren scheint, bedarf einer kognitiven Anstrengung, um durchdrungen, erlebbar und überhaupt erfahrbar zu werden. Vermittelte Welt – Nachrichten, Berichte, Bilder, Kino, Kunst, Internet,… – tritt also nicht an sich den Individuen gegenüber, sondern als zu interpretierendes Datenkonglomerat. Arnold Gehlen verwendet für die notwendige interpretative kognitive Aktivität den Begriff der „Entlastung“.
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Hotelkartoffel oder Kartoffelhotel

Es gibt bei der Arbeit als Lektor immer wieder Momente, die einem den „Flow“ kaputt machen. Es geht ja darum, sehr schnell und konzentriert zu arbeiten, vorgeschlagene Markierungen und deren Kontext zur Kenntnis zu nehmen und den jeweiligen Aufträgen zuzuordnen, ohne sich davon einnehmen und ablenken zu lassen. Mit ein bisschen Training und der Erfahrung, die man jeden Tag macht, geht das ganz gut. Aber immer noch nicht hundertprozentig.
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„Transgeräte“

Die Frankfurter Allgemeine veröffentlichte die Tage einen Text zum Thema künstliche Intelligenz und der populären Vorzeigedisziplin „Sprach“erkennung. Die Rede ist von Alexa, Siri und Cortana, Stimmen, die die Funktion bestimmter Geräte erweitern. Entsprechend einer Studie der Unesco seien diese Stimmen mittlerweile für viele Menschen ein Gesprächspartner, mit dem sie mehr sprächen, als mit echten Menschen. „Gesprächspartner“, heißt es, nicht Partnerinnen, obwohl es sich um weibliche Stimmen mit weiblichen Vornamen handelt.
Die Geräte, aus denen die Stimmen erklingen, werden aufgrund dieser Stimme personalisiert und bekommen ein Geschlecht? Mit der weiblichen Stimme in einem sächlichen („es“) oder männlichen („er“) Körper müsste es sich genau genommen um „Transgeräte“ handeln. Aber das führt zu weit.
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Unter Druck
Prisma und rtv sind die Riesen im Bereich der TV-Supplements für Tageszeitungen. Was die eine Beilage an Kooperationspartnern und Auflage gewinnt, geht auf dem sehr übersichtlichen Markt der TV-Beilagen für Tageszeitungen auf Kosten der anderen. Und so steigerte prisma seine Auflage von 4,8 auf 7,1 Mio Exemplare, während rtv eine nahezu identische Auflagenveränderung verzeichnete. Allerdings in die andere Richtung. Aus dem 7,1 Mio Exemplaren wurden 4,7 Mio.
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Passiv, aktiv

Medienbeobachtung ist nicht nur das „passive“ Zusammensuchen von Texten in Print- und Onlinequellen, Medienbeobachtung ist auch die Bewertung, Gewichtung und Analyse der zusammengetragenen Ergebnisse.





