Der Wandel der Finanzierung von Journalismus und freier Presse lässt sich am klassischen Zeitungssektor gut ablesen, denn bis zur Jahrtausendwende finanzierten sich Tageszeitungen zu etwa 50 bis 60 Prozent aus Anzeigen. Dabei spielten Stellen-, Immobilien- und Automobilanzeigen eine besondere Rolle. Die restlichen 40 bis 50 Prozent dessen, was an finanziellen Mitteln für die Herausgabe einer Zeitung notwendig war, stammte aus dem Abonnementen- und Einzelnverkauf.
(mehr …)Schlagwort: Mediennutzung
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Reuters Institute Digital News Report 2025
Die Medienbranche steht weltweit vor enormen Herausforderungen. Das Ansehen des Journalismus sinkt weiter. Während besonders das öffentlich-rechtliche Medien weiterhin hohes Vertrauen genießt, wird den Boulevardmedien das geringste Vertrauen entgegengebracht.
71 % der deutschen Internetnutzer geben an, gelegentlich Nachrichten zu meiden, weil ihre Stimmung unter Meldungen über Krieg, Konflikten und Katastrophen leidet. Das generelle Interesse am Weltgeschehen bleibt jedoch stabil. 55 % der Deutschen geben an weiterhin sehr interessiert an entsprechenden Nachrichten zu sein.
- Die Reichweite sozialer Netzwerke wie Facebook und X (Twitter) sinkt stark. Zeitungs- und Zeitschriftenverlage setzen verstärkt auf YouTube, TikTok und Instagram; die Bedeutung „sozialer Videos“ nimmt zu.
- Einzelpersonen und Influencer gewinnen insbesondere bei jüngeren Zielgruppen an Bedeutung,
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass technologische, wirtschaftliche und politische Entwicklungen den traditionellen Journalismus unter Druck setzen. Andererseits bieten neue Formate große Chancen für die Weiterentwicklung journalistischer Produktion und Rezeption.
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Öffentlichkeitsarbeit im späten Mittelalter
Zum Ende des Mittelalters beginnt in Europa eine neue Zeit, die Renaissance. In den künstlerischen Werken jener Zeit fällt auf, dass christliche Motive unter anderem durch die Zentralperspektive realistischer interpretiert werden. Andererseits treten neben Heiligendarstellungen nun auch Bilder irdischer Herrscher. So war es in Augsburg Maximilian l., der sich gerne und oft portraitieren ließ. Im Rahmen dieser Öffentlichkeitsarbeit machte er sich auch die neue Technik der Druckgraphik zunutze. Das Bild des Kaisers, das dessen Macht darstellen und damit festigen sollte, fand damit kostengünstig den Weg in die Welt. Trotzdem hatte Maximilian l., der kein sparsamer Herrscher war, nicht immer genug Geld, um seine Maler und Drucker für deren PR-Dienste zu honorieren.
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Medien bei der Beobachtung anderer
In seiner Rezension des Buches „Der Stasi-Mythos“ des Historikers Michael Wala erzählt Christoph Koopmann eine kleine Gegebenheit, in der eine besondere Art von Medien eine Rolle spielt: Pornohefte. Sie halfen dem westdeutschen Verfassungsschutz bei der Enttarnung von Kurieren der Staatssicherheit. Ein Indiz für einen Kurier des ostdeutschen Geheimdienstes, so Wala in seinem Buch, war nämlich ein in der S-Bahn von Ost- nach Westberlin reisender, junger, männlicher Erwachsener, „der als erste Amtshandlung im Westen Pornoheftchen kaufte“.
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Familienfoto auf dem Mond

Der Apollo 16 Astronaut Charles Duke hinterließ auf dem Mond ein Foto seiner Familie. -
Privat-TV: »Gefährlicher als Kernenergie«
Im September 1979 bereiten sich die deutschen Parteien auf den Wahlkampf vor. Kanzler Helmut Schmidt entschließt sich dazu, das Fernsehen zum Thema zu machen. Er fürchtet Reizüberflutung und schädliche Einflüsse der privaten Anbieter. Die bereits in 11 Städten begonnene TV-Verkabelung läßt er stoppen. Um Schaden von der Bevölkerung fernzuhalten, erwägen die Sozialdemokraten sogar eine Änderung des Grundgesetzes.
So DER SPIEGEL in seiner Ausgabe Nr. 40 vom 30. September 1979.
siehe auch @drguidoknapp verrückte Geschichte
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Doch nur spielen
Frauen und Männer spielen gleich gerne. Für Erwachsene gibt es bezüglich Computer- und Videospielen nur einen geringen geschlechtsspezifischen Unterschied.
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Der Kampf mit Spam im Posteingang

Als Privatperson ist es lästig, wenn man Spam bekommt. Im Unternehmen kostet Spam Arbeitszeit und ist ein Kostenfaktor. Unabhängig davon, ob man sich mit Medienbeobachtung beschäftigt, Automobile herstellt oder Restaurants beliefert. Bei uns war es eines unserer eigenen Webformulare, das von Spammern missbraucht wurde.
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Tages- und Wochenzeitungen haben sich durch die Corona-Pandemie verändert

COVID-19 hat besonders zu Anfang der Pandemie das Interesse an Nachrichten gesteigert. Profitieren konnten davon die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Aber auch Nachrichtenkanäle mit permanenter Berichterstattung, wie zum Beispiel n-tv, konnten zulegen. Gleichzeitig sind es die Tageszeitungen, die Federn lassen mussten, sowohl in Bezug auf Werbeeinnahmen, wie bezüglich der verkauften Auflagen. Den Wochenzeitungen und den digitalen Abonnements wurde im Verlauf der Pandemie eine größere Aufmerksamkeit geschenkt. So konnten Die Zeit, der Spiegel und Bild ihre digitalen Abonnenten steigern. Die Süddeutsche Zeitung meldete eine Verdoppelung der digitalen Abonnenten bis 2020 auf 180.000. BILDplus meldete 500.000 digitale Abonnenten zum Jahresende, 10 % mehr als 2019.
siehe auch https://reutersinstitute.politics.ox.ac.uk/digital-news-report/2021/germany




