Medienbeobachtungen

Schlagwort: Redaktion

  • E-Mail-Tsunamis

    Im Rahmen einer Anfang 2026 durchgeführten Untersuchung konnte der Branchenverband Bitkom ein repräsentatives Bild der digitalen Berufskommunikation liefern. Das wichtigste Kommunikationsmittel im Arbeitsalltag ist weiterhin die E-Mail. Das hat mindestens drei Gründe:

    • E-Mails sind einfach
    • sie sind zuverlässig
    • E-Mails sind unabhängig von bestimmten Betriebssystemen

    Für Unternehmen und Beschäftigte ist die „elektronische Post“ gleichermaßen von Vorteil.

    Doch es gibt mindestens einen Nachteil: die Anzahl.

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  • KI und Datenjournalismus

    Als Datenjournalist weiß man mindestens zwei Dinge.

    Erstens, die Welt nach ChatGPT ist in den Redaktionen eine grundsätzlich andere, als die davor.

    Zweitens, OpenAI ist mit der Veröffentlichung von ChatGPT die wohl erfolgreichste Werbemaßnahme der letzten Jahre gelungen. 

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  • Pressemitteilungen in den Händen eines Medienbeobachters

    Nachdem wir den Auftrag für eine Medienbeobachtung erhalten, werden wir oft in den Presseverteiler der Kunden aufgenommen. Das ist manchmal sinnvoll. Wir lernen den Namen, nach dem gesucht werden soll, auf diese Weise besser kennen. Wie Pressemitteilungen (PM) verfasst werden, darüber lernen wir auch eine Menge. Sowohl in Bezug auf die Formulierungen, Stil und Aufbau, wie in Zusammenhang mit dem Erfolg, den eine PM hat. Es ist schließlich unsere Aufgabe danach zu sehen, wo eine Pressemitteilung überall veröffentlicht wird.

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  • Roboter übernehmen Microsoft-Nachrichtenportal

    „So eine Meldung ist wohl ein Hammer. Geahnt hat man es ja schon immer, aber der Schrecken überkommt einen doch.“ (mehr …)

  • Durchsicht

    Bei der Durchsicht der für einen Kunden vom Lektorat zusammengetragenen Ergebnisse der Medienbeobachtung fällt mir ein doppelter, eine ganze Zeitungsseite einnehmender Artikel aus einer im Würzburger Raum erscheinen Tageszeitung auf: dieselbe Quelle, dieselbe Überschrift, dasselbe Layout, unterschiedliche Erscheinungsdaten. Kann das sein? Derselbe Artikel in derselben Zeitung an zwei aufeinander folgenden Tagen? Ich schicke den Artikel zurück an die Lektoratsleitung mit Bitte um Klärung. Weil aber die Zeit drängt, versuche ich die Sache parallel mittels eines Anrufs bei der Redaktion zu klären. Herr L. ist sehr freundlich. Vorkommen sollte das eigentlich nicht, aber er schaut gerne mal nach. Ich höre ihn blättern. Ja, sagt er, in der Ausgabe vom 24.11. sehe ich den Artikel. Er blättert wieder. Ja, Sie haben Recht, sagt Herr L., in der Ausgabe vom 25.11. sehe ich den Artikel auch. Und er erklärt: Wir kaufen den Mantelteil ein und haben keinen Einfluss darauf, was da veröffentlicht wird. So eine Dopplung sollte eigentlich nicht vorkommen, wiederholt er sich. Ich bedanke mich und sage der Lektoratsleitung Bescheid: falscher Alarm; die Lektoren haben alles richtig gemacht.