Oberstorch

An anderer Stelle habe ich aus der medienbeobachtenden Praxis plaudernd, bereits über die seltsamen Rubriken geschrieben, in denen mitunter Geburtsanzeigen in Tageszeitungen auftauchen. Den Vogel abgeschossen hatte dabei die im nordrheinwestfälischen Münsterland erscheinende „Ibbenbürener Volkszeitung„, die die entsprechenden Familienanzeigen mitunter in der Rubrik „An- und Verkauf“ veröffentlicht. Grad eben „flattern“ mir einige vom Standesamt veröffentlichte Geburtsanzeigen auf den Tisch, die die im niedersächsischen Aurich erscheinenden „Ostfriesischen Nachrichten“ in der Rubrik „Serie“ publiziert hat. Die (imaginäre) Reaktion: man kann als zuständiger Oberstorch, will sagen „Chef vom Dienst“, wirklich nicht überall sein.

traurig

Nachrichten sind traurig. ZU SPÄT lese ich heute morgen in der Süddeutschen, dass in der Nähe von Detroit das Drücken auf den Auslöser für die Sprengung eines Hochhauses für 8000 Dollar versteigert wurde. Das wäre doch mal ein originelles Weihnachtsgeschenk gewesen. [seufz]

Erheiterndes und Ernstes

Wenn man beruflich mit Nachrichten zu tun hat, entwickelt man merkwürdige Wahrnehmungsstrategien, bei denen Erheiterndes und Ernstes manchmal durcheinander geraten. Denn was ist tatsächlich lustig an der Meldung in der heutigen Sächsischen Zeitung, dass die Heidenauer Feuerwehr ein neues Auto bekommt?