"Medienbeobachtungen"

  • Moderne Medienforschung zwischen Reichweitenmessung und Relevanzforschung

    Die Medienforschung in Deutschland steht vor einer grundlegenden und strukturellen Herausforderung: dem tiefgreifenden Wandel von der reinen, klassischen Reichweitenmessung hin zur differenzierten Relevanzforschung.

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  • Die beste Medienbeobachtung

    Einen Dienstleister findet man, indem man seinen Computer anschaltet, den Browser startet, die Suchmaschine seiner Wahl aufruft und den Namen der Dienstleisung eingibt, für die man sich interessiert: „Medienbeobachtung“.

    Die Liste, die nun erscheint, ist  lang.  Aber relevant sind, sagen wir mal, die ersten zehn Treffer.

    Die erste Hälfte dieser „Top Ten“ ist werbefinanziert.

    Die ganz oben zu findenden Unternehmen geben für ihre Platzierung in der Ergebnisliste eine Menge Geld aus, denn sehr viele Suchanfragen werden mit einem Klick auf die in der Ergebnisliste zu findende erste Nennung beantwortet.

    Ausgehend von der Analyse von 4 Mio. Suchanfagen zeigt sich, dass mehr als ein Drittel der Nutzerinnen und Nutzer auf das erste Ergebnis klicken, um Informationen, Produkten oder Dienstleistungen zu erhalten. (backlinko)

    Graphisch sieht die Verteilung auf die Positionen 1 bis 10 so aus:

  • Strukturierung mittels Medienbeobachtung klärt Handlungsoptionen

    Media Monitoring verwandelt unstrukturierte Daten in klare, strategische Handlungsoptionen. Es schützt Marken proaktiv vor Reputationsverlusten, beweist den messbaren Wert der geleisteten PR-Arbeit und liefert die datenbasierte Grundlage für maßgeschneiderte Kommunikationsstrategien. Ohne diese kontinuierliche Analyse agieren PR-Agenturen im heutigen Informationszeitalter im medialen Blindflug.

  • Wissenvorsprung durch die Analyse allgemeiner Markttrends anhand von Media Monitoring

    Media Monitoring, auch als Medienbeobachtung bekannt, sichert unter Umständen einen entscheidenden strategischen Wissensvorsprung. Durch die kontinuierliche Analyse von allgemeinen Markttrends und der gezielten Berichterstattung über direkte Wettbewerber (Competitive Intelligence) verstehen Agenturen das aktuelle mediale Klima genau. Sie erkennen frühzeitig, welche neuen Themen gesellschaftliche Relevanz gewinnen und welche Journalisten oder Influencer als wichtige Multiplikatoren agieren. Dieses fundierte Wissen fließt direkt in die proaktive Beratung ein und ermöglicht zielgerichtetes Agenda Setting.

  • Medienbeobachtung als Frühwarnsystem

    Zweitens fungiert die Medienbeobachtung als verlässliches Frühwarnsystem im aktiven Risikomanagement. In Zeiten von digitalen Echtzeit-Medien können sich negative Berichte oder kritische Kommentare in sozialen Netzwerken rasant zu einem handfesten Shitstorm entwickeln. Ein professionelles Media Monitoring spürt aufkeimende Krisen in Sekundenschnelle auf. PR-Agenturen gewinnen dadurch wertvolle Zeit, um strategisch gegenzusteuern, fundierte Statements vorzubereiten und existenzbedrohende Reputationsschäden von ihren Kunden abzuwenden.

  • Media Monitoring als Instrument zur Erfolgsmessung

    Media Monitoring ist ein unverzichtbares Instrument zur Erfolgsmessung und zum klaren Nachweis des Return on Investment (ROI). Da PR-Erfolge oft immateriell sind, macht die systematische Erfassung von Veröffentlichungen in Print, Online, TV und Social Media diese Erfolge überhaupt erst sichtbar und messbar. Agenturen können ihren Kunden datenbasiert belegen, welche Kernbotschaften platziert wurden und welche Reichweite erzielt werden konnte. Das sichert das Vertrauen der Auftraggeber langfristig, stärkt die Kundenbindung und legitimiert die eingesetzten Budgets.

  • Das strrategische Fundament

    Media Monitoring ist das strategische Fundament moderner Öffentlichkeitsarbeit. Für PR-Agenturen ist die kontinuierliche Medienbeobachtung längst kein optionaler Zusatzdienst mehr, sondern ein existenzielles Werkzeug zur Steuerung, Absicherung und präzisen Erfolgsmessung aller Kommunikationsmaßnahmen. In einer digitalisierten Medienlandschaft erfüllt das Monitoring im Agenturalltag drei fundamentale Funktionen, die maßgeblich über den langfristigen Erfolg von Kampagnen entscheiden.

  • Distribution, relationale Datenbanken und Log-Dateien

    Die Aktivitäten von mediatpress® kann man grob in zwei Prozesse einteilen, Produktion und Distribution. Beide Prozesse können Probleme machen, aber nur die wenigsten Probleme betreffen beide Prozesse. 

    In der letzten Kalenderwoche lief die Produktion normal, die Distribution aber nicht. Die Distribution ist eine riesige relationale Datenbank, die manchmal fliegt und manchmal hinkt. In der letzten Woche hinkte die Datenbank so sehr, dass sie am Ende der Woche stolperte und hinknallte, also ausfiel. 

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  • Die Qualität analogen Erlebens entscheidet über den Einfluss von Echokammern und Filterblasen auf das Individuum

    Merja Mahrt ist Kommunikationswissenschaftlerin. Sie hat sich das Internet einmal etwas genauer angeschaut, weil sie etwas mehr über Filterblasen und Echokammern des Internets herausfinden wollte. 

    Sie wollte wissen, ob man das Handeln eines Attentäter mit Hilfe von Filterblasen und Echokammern erklären kann. 

    In einem Interview, das sie vor einigen Jahren der Wochenzeitung „Die Zeit“ gegeben hat, sagt sie, nein, das kann man nicht. 

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  • Öffentlichkeitsarbeit im Umbruch?

    Vorstände und PR-Verantwortliche genießen in der Bevölkerung kein großes Vertrauen. Das hat eine Studie der Uni Leipzig zutage gefördert, die vor einiger Zeit in Brüssel vorgestellt wurde. Anders als in Italien und Großbritannien sind Journalisten in Deutschland von dieser Skepsis gegenüber eigennützig handelnden Kommunikatoren ausgenommen.

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  • „Mit Medien erreicht man Menschen“

    Zeitungen und Zeitschriften sind textbasierte Medien; Radio und Fernsehen sind audio-visuelle Medien.

    Mediennutzung hat deshalb nicht nur einen in einer Studie relativ einfach quantifizierbaren zeitlichen Rahmen. Der Aspekt der Aufmerksamkeit, der einerseits vom Medium und den hier dargebotenen Inhalten ausgeht und andererseits der Interessenlage der betroffenen Individuen abhängig ist, kann bei einer solchen Studie, wenn ich es richtig verstehe, nur mit sehr großem Aufwand berücksichtigt werden.

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  • KI und Datenjournalismus

    Als Datenjournalist weiß man mindestens zwei Dinge.

    Erstens, die Welt nach ChatGPT ist in den Redaktionen eine grundsätzlich andere, als die davor.

    Zweitens, OpenAI ist mit der Veröffentlichung von ChatGPT die wohl erfolgreichste Werbemaßnahme der letzten Jahre gelungen. 

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  • ChatGPT-Co-Pilot

    Marketing, zu dem ich jetzt auch mal die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zähle, ist eine Angelegenheit, die ohne Kreativität schlechter funktioniert. Sie funktioniert aber auch schlechter, wenn man ignoriert, dass es hier systematische Abläufe gibt. Beide Eigenarten des Marketing bedingen sich zeitlich, räumlich und intellektuell einander. 

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  • Was ist eigentlich das Hero-Hub-Help-Modell

    Das 3-H-Modell geht auf Googles Creator Playbook for Brands zurück, wenn es stimmt, was Christa Schwandtner in ihrem Blog (https://www.punkt-komma.at/de/News/Hero-Hub-Help-Modell_bba_1133) schreibt. Es habe dort die Funktion gehabt, Youtubern bei der Planung ihres Contents zu helfen, sich dann aber verselbständigt, um allgemein bei der Strukturierung von Content zu helfen.

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  • Unterschied zwischen quantitativer und qualitativer Anzeigenwertberechnung

    Die Bewertung des Anzeigenwerts spielt eine zentrale Rolle in der Medien- und PR-Arbeit, um den Erfolg von Veröffentlichungen und Kampagnen zu messen. Dabei unterscheidet man grundsätzlich zwischen quantitativer und qualitativer Anzeigenwertberechnung, die jeweils unterschiedliche Ansätze und Zielsetzungen verfolgen.

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