"Medienbeobachtungen"

Was ist eigentlich das Hero-Hub-Help-Modell

Das 3-H-Modell geht auf Googles Creator Playbook for Brands zurück, wenn es stimmt, was Christa Schwandtner in ihrem Blog (https://www.punkt-komma.at/de/News/Hero-Hub-Help-Modell_bba_1133) schreibt. Es habe dort die Funktion gehabt, Youtubern bei der Planung ihres Contents zu helfen, sich dann aber verselbständigt, um allgemein bei der Strukturierung von Content zu helfen.

Dieses Modell unterscheidet zwischen den Bedürfnissen und Wünschen von Zielgruppen einerseits und andererseits den Verbreitungsmöglichkeiten des Content-Anbieters, dem hierfür Texte, Video und Audio zur Verfügung stehen (sollten).

Jetzt zu den Begriffen Hero, Hub und Help.

„Help“ bezieht sich auf der Seite des Contents auf dauerhaftere Inhalte, denen auf Seiten der Zielgruppe interessengeleitetes Handeln wie das Googeln, also Suchen im Internet entspricht. Typische Formen von Help-Content sind FAQs, Produktbeschreibungen und Preislisten.

„Hub“ bezieht sich auf die Interaktion von Content-Anbieter und Content-Nutzer, also von Kunden und Unternehmen. In diesem Zusammenhang den Begriff der Kundenbindung zu verwenden, wäre nicht falsch. Typische Formen von Hub-Content sind Blogs oder assoziierten Social-Media-Kanäle aller Art, deren Intention es ist, den Kunden und die Kundin immer wieder anzusprechen und damit zu binden.

„Hero“ bezieht sich auf Inhalte mit „Heldencharakter“, was Inhalte beschreiben soll, die den Anspruch des Besonderen erfüllen. Hero-Inhalte sind auf Seiten des Anbieters eher teurer und auf Seiten der Nutzer und Nutzerinnen Musthaves. Typische Inhalte für Hero-Content sind Previews, Exklusiv-Interviews, Backstage- und Premieren-Einladungen, Unboxing-Videos.