Beobachtende Medien: Gesichtserkennung in der Praxis

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Zwei Wissenschaftler der Universität Essex haben jetzt eine Untersuchung vorgelegt, die die von der Londoner Polizei eingesetzte automatische Gesichtserkennung bewertet. Entsprechende Tests, auf die sich diese Untersuchung stützt, wurden durchgeführt im Zeitraum zwischen Juni 2018 und Februar 2019.

Das Urteil der Forscher: mit einer miserablen Trefferquote von gerade einmal 20% ist das System der Life Facial Recognition – LFR – nicht zu gebrauchen.

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“Öffentlichkeitsarbeitsbeobachtung”

Medienbeobachtung ist ein Wort, das irgendwie nicht alle Facetten unserer Tätigkeit beschreibt. Tatsächlich ist es so, dass wir ja nicht Medien als solche beobachten, Tageszeitungen, Zeitschriften, Nachrichtenportale, Microblogs und audio-visuellen Medien. Wir beobachten letztlich nur das, was dort geschrieben, abgebildet, aufgenommen und ausgestrahlt wird, also die durch die Medien verbreiteten Inhalte. Und ein nicht unbedingt sehr kleiner Teil dieser Inhalte ist Öffentlichkeitsarbeit. Man könnte also auch sagen, dass wir als Medienbeobachter Spezialisten für Öffentlichkeitsarbeit sind, zumindest für die Öffentlichkeitsarbeit, die als Text oder Bild in Tageszeitungen, Zeitschriften, Nachrichtenportalen, Microblogs und audio-visuellen Medien erscheint. Medienbeobachtung müsste also richtiger “Öffentlichkeitsarbeitsbeobachtung” heißen? Auf keinen Fall! Medienbeobachtung hört sich da doch deutlich besser an.