Shine

Peter Helfgott und sein Sohn David.

Der australische Film „Shine“ stammt aus dem Jahre 1996. In ihm wird das Leben des Pianisten David Helfgott und dessen sehr schwierige Beziehung zu seinem Vater geschildert. Dessen Strenge, musikalischer Anspruch und Erinnerungen an den Verlust seiner Familie in deutschen Konzentrationslagern lösen bei dem außergewöhnlich begabten Sohn eine schwere Krise aus, in deren Verlauf der heute weltbekannte Klaviervirtuose 10 Jahre in einer psychiatrische Klinik verbringt.
Scott Hicks, der das Drehbuch geschrieben und die Regie geführt hat, zeigt uns den Stolz des Vaters indem er ihn nachts durch ein Album blättern läßt, das neben einigen Fotos eine große Zahl von Zeitungs- und Zeitschriftenausschnitten enthält, in denen sein Sohn erwähnt wird.
Als David gegen den Willen seines Vaters ein Stipendium in London annimmt, sagt der Vater drohend: „Wenn Du durch diese Türe gehst, dann hast Du keine Familie mehr“. In einer der nächsten Szenen sieht man den verbitterten Vater wie er das besagte Album zerreißt und mit allen Erinnerungen an seinen geliebten Sohn verbrennt.
In den Hauptrollen von Shine sieht man Armin Müller-Stahl, der den strengen Vater spielt, und Geoffrey Rush, der für seine Interpretation des erwachsenen David Helfgott im Jahr 1997 einen Oskar bekommt.

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