Bei der Kontrolle der Auflagenzahlen der von uns ausgewerteten Print-Publikationen gab es früher eine relativ einfache Regel, wenn die Zahlen der gedruckten, der verbreiteten und der verkauften Auflage überprüft werden sollten: mit einem Blick sah man, dass etwas nicht stimmen konnte, wenn die verkaufte Auflage höher war als die gedruckte Auflage. Wie sollte das möglich sein?
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Lektorat früher und heute
Zwei Mitarbeiter des Lektorats, Alisa und Boris, sitzen in der Teeküche und unterhalten sich über die Veränderungen ihres Arbeitsalltags.
Alisa: „Erinnerst du dich, wie ihr früher mit den Zeitungen und Zeitschriften gearbeitet habt? Jeden Morgen kamen riesige Stapel Printausgaben, und ihr musstet alles per Hand durchsuchen.“
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Was ist eigentlich…Verscholzung?
Kersten Augustin nimmt in einem Kommentar in der tageszeitung vom 19.Juni 2025 Bezug auf eine Äußerung von Bundeskanzler Friedrich Merz, der den völkerrechtswidrigen Angriff Israels auf den Iran als „Drecksarbeit“ bezeichnet hat.
Augustin merkt an, dass Merz mit diesem Ausdruck, der umstritten sein mag, ein verständliches Statement abgegeben und sich damit deutlich von Äußerungen des ehemaligen Bundeskanzlers Olaf Scholz und der ehemaligen Bundesaußenministerin Annalena Baerbock abgehoben habe. Deren Stellungnahmen in ähnlichem Zusammenhang habe, so Kersten Augustin, oft aus Sätzen bestanden, die man, „schon beim Zuhören wieder vergessenn habe„. Diese Redeweise, die auch von anderen Politikern und Politikerinnen praktiziert werde, bezeichnet Kersten Augustin in Anlehnung an den ehemaligen Bundeskanzler als „Verscholzung“.
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Reuters Institute Digital News Report 2025
Die Medienbranche steht weltweit vor enormen Herausforderungen. Das Ansehen des Journalismus sinkt weiter. Während besonders das öffentlich-rechtliche Medien weiterhin hohes Vertrauen genießt, wird den Boulevardmedien das geringste Vertrauen entgegengebracht.
71 % der deutschen Internetnutzer geben an, gelegentlich Nachrichten zu meiden, weil ihre Stimmung unter Meldungen über Krieg, Konflikten und Katastrophen leidet. Das generelle Interesse am Weltgeschehen bleibt jedoch stabil. 55 % der Deutschen geben an weiterhin sehr interessiert an entsprechenden Nachrichten zu sein.
- Die Reichweite sozialer Netzwerke wie Facebook und X (Twitter) sinkt stark. Zeitungs- und Zeitschriftenverlage setzen verstärkt auf YouTube, TikTok und Instagram; die Bedeutung „sozialer Videos“ nimmt zu.
- Einzelpersonen und Influencer gewinnen insbesondere bei jüngeren Zielgruppen an Bedeutung,
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass technologische, wirtschaftliche und politische Entwicklungen den traditionellen Journalismus unter Druck setzen. Andererseits bieten neue Formate große Chancen für die Weiterentwicklung journalistischer Produktion und Rezeption.
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Was andere über uns schreiben: swisscows.com
„mediatpress beschäftigt sich mit dem Thema Medienbeobachtung und bietet umfassende Dienstleistungen für die Überwachung von Zeitungen, Zeitschriften, Internet, TV und Radio.
Die Website stellt detailliert dar, wie die Medienbeobachtung durchgeführt wird, einschließlich der digitalen Auswertung von Printmedien, der maschinellen Vorfilterung und redaktionellen Überarbeitung von Internet-Inhalten, sowie der Erstellung von Sendehinweisen für TV und Radio. Besonders hervorgehoben wird die Bedeutung von robuster Hardware, kluger Software und einem strengen Lektorat, um die hohen Erwartungen der Kunden zu erfüllen. Zudem werden verschiedene Preismodelle und zusätzliche Dienstleistungen wie Medienanalyse, News Alerts und Archivdienste angeboten.
Die Webseite ist lesenswert, da sie einen tiefen Einblick in die professionelle Medienbeobachtungbietet und zeigt, wie umfassend und zuverlässig diese Dienstleistung sein kann. Für Unternehmen und Institutionen, die ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit optimieren möchten, bietet die Seite wertvolle Informationen und könnte somit einen erheblichen Mehrwert schaffen.“
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Kleine Aha-Erlebnisse
Nicht, dass Medienbeobachtung die interessanteste Betätigung wäre, aber manchmal gibt es bei der täglichen Arbeit kleine Aha-Erlebnisse. Darüber unterhalten sich die Kolleginnen und Kollegen manchmal in der Teeküche, manchmal wird dieser Blog, der ja gefüllt und aktualisiert werden muss, damit bestückt.
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Reklame, Werbung und Public Relation
Ich wollte nicht horchen, konnte dann aber nicht anders, als folgendes Gespräch in der Teeküche zu verfolgen. A. und C. sitzen am Tisch am Fenster. A. fragt, sag mal, was ist eigentlich der Unterschied zwischen Reklame, Werbung und Public Relation? Das ist ganz einfach, antwortet C. Wenn du eine Frau kennenlernst und du sagst ihr, was für ein toller Typ du bist, dann ist das Reklame. Wenn du ihr sagst, wie schön sie ist, wie wunderbar ihr das Kleid steht, dann ist das Werbung. Wenn die Frau und du zum Beispiel gemeinsame Bekannte habt, und die Frau gehört hat, was für ein netter Typ du bist, verständnisvoll, zärtlich, intelligent und so weiter, dann ist das Public Relations.
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Könige im Kundengespräch
Manchmal dauern Telefonate mit Kunden etwas länger. Vor allem wenn es sich um Erstkontakte handelt. Wir finden nicht, dass die Kundenberatung durch entsprechende Gespräche gestört oder gar blockiert wird. Im Gegenteil. Der ausführliche Kundenkontakt gibt oft genug Anregungen für Verbesserungen unseres Angebots.
Deshalb ist die Kundenberatung auch dazu angehalten, Kundinnen und Kunden intensiv und ausführlich zu Wort kommen zu lassen, zu beraten und alle Fragen mit Respekt, der erforderlichen Geduld und Fachkenntnis zu beantworten. (mehr …)
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Was andere über uns schreiben: perplexity.ai
Unter den Anbietern für Dienstleistungen im Bereich künstlicher Intelligenz ist perplexity.ai sicher etwas Besonderes. Wir haben dieser Maschine einige branchenspezifische Fragen gestellt und waren zuerst enttäuscht über die Antworten. Unter den wichtigen Anbietern für Media Monitoing wurden wir zum Beispiel nicht genannt. Warum nur? Wir wollten dann wissen, was perplexity.ai überhaupt von uns hält.
Die Antwort lautete: „Basierend auf den verfügbaren Informationen lässt sich sagen, dass mediatpress ein etablierter und umfassender Anbieter für Medienbeobachtung in Deutschland ist“
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„Bauchgefühl“ zwischen 2000 und 2020
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Kundenportal: So einfach wie möglich.
Jede Medienbeobachtung generiert eine Menge Daten. Was soll mit diesen Daten geschehen? Früher behielten wir sie für uns. Schon deshalb, weil es keine Möglichkeiten gab, diese Daten weiterzugeben. Ausgenommen das Mediendatenblatt, auf dem ein Clipping aufgezogen war. Hier wurden die Eckdaten vermerkt, die in einem engeren oder weiteren Bezug zu dem jeweiligen Clipping standen. Eine andere Form bot der jeder postalischen Lieferung beiliegende Präsenzbericht oder Präsenzreport. Nach Art einer tabellarischen Übersicht ermöglichte diese Übersicht den schnellen Überblick darüber, was wann und wo erschienen war.
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Eigene und fremde Ansprüche
Wie geht man mit Kunden und Kundinnen um? Welche Ansprüche werden hier formuliert, welchen Ansprüchen kommt man nach, welchen Ansprüchen muss man von vornherein eine Absage erteilen?
Im Unternehmen gibt es dazu Richtlinien, die intern in einem Handbuch zusammengefasst sind. Da heißt es zum Beispiel, dass die
„kundenseitig formulierten Ansprüche von zentraler Bedeutung für die Abwicklung eines Medienbeobachtungsauftrags sind. Die im gegengezeichneten Angebot formulierten Bedingungen werden rückhaltlos erfüllt. Im Falle eines Konflikts sind entsprechende Regelungen vor Beginn einer Mediation zugunsten des Kunden auszulegen….“
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Öffentlichkeitsarbeit im späten Mittelalter
Zum Ende des Mittelalters beginnt in Europa eine neue Zeit, die Renaissance. In den künstlerischen Werken jener Zeit fällt auf, dass christliche Motive unter anderem durch die Zentralperspektive realistischer interpretiert werden. Andererseits treten neben Heiligendarstellungen nun auch Bilder irdischer Herrscher. So war es in Augsburg Maximilian l., der sich gerne und oft portraitieren ließ. Im Rahmen dieser Öffentlichkeitsarbeit machte er sich auch die neue Technik der Druckgraphik zunutze. Das Bild des Kaisers, das dessen Macht darstellen und damit festigen sollte, fand damit kostengünstig den Weg in die Welt. Trotzdem hatte Maximilian l., der kein sparsamer Herrscher war, nicht immer genug Geld, um seine Maler und Drucker für deren PR-Dienste zu honorieren.
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Die Tageszeitung und der Serienmörder
Dreißig Jahre lang ist das FBI hinter einem Kriminellen her, der Frauen entführt, foltert und schließlich tötet. Die Polizei tappt im Dunkeln, kommt dann aber doch an ihr Ziel. Nicht weil die Auswertung der Spuren sie schließlich zu dem Serienmörder führt, sondern weil der Mann sich durch eine Unachtsamkeit verrät.
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