Corona: Mit Pong ist es einfacher

Pong

Wer vor Corona keine Computer- oder Videospiele gespielt hat, hat auch während Corona nicht damit angefangen. Andersherum kann man jedoch feststellen, dass die Personen – Männer und Frauen in gleichem Maße – , die vor Corona dieser Freizeitbeschäftigung nachgegangen sind, dieser Freizeitbeschäftigung während Corona noch etwas intensiver nachgehen.

Die Mehrheit gibt an, dass sie ca. 7 Stunden in der Woche mehr spielt als vorher. Auch ist bei den gestandenen Gamern und Gamerinnen eine größere Bereitschaft zu beobachten, mehr Geld für Videospiele auszugeben. Gab man vor Corona durchschnittlich 15 Euro pro Monat für entsprechende Unterhaltung aus, so sind es während Corona 60% mehr, also 24 Euro. Interessant dabei ist, dass jüngere Spieler und Spielerinnen, deren Einkommen eher geringer ausfällt als das von älteren Spielern und Spielerinnen, dabei mehr Geld ausgeben. Bei den 16 bis 29-Jährigen stiegen die diesbezüglichen durchschnittlichen Ausgaben von 22 auf 34 Euro pro Monat, während die Altersgruppe der 20 bis 49-Jährigen, die vor Corona noch 11 Euro für Gaming ausgaben, sich aktuell auf “nur” 19 Euro gesteigert haben. Auch die Generation 65plus hat ihre Ausgaben fürs Gaming erhöht, wenn auch nicht so stark. Hier ging es von 6 Euro rauf auf 10 Euro. Spielen während Corona hilft wohl auch gegen den Koller. Fast die Hälfte der Gamer und Gamerinnen sagt, dass sie sich mit Video- und Computerspielen ablenken; knapp ein Drittel sagt sogar, dass sie durch gemeinsame Online-Spiele den Kontakt zu Freunden und Bekannten besser aufrechterhalten können.

Burkhard Heinz
mediatpress®