Die satten Zuwächse auf dem Zeitungsmarkt

E paper

Die Lektüre von Tages-, Wochen- oder Sonntagszeitungen ist weiterhin eine Beschäftigung, der etwas mehr als die Hälfte der Bevölkerung (52 %) nachkommt.

Auffällig ist, dass Männer und Frauen mit einem Nettoeinkommen von mindestens 3000 Euro/Monat hier mit einem Anteil von 65,2 % überrepräsentiert sind. In dieser “gut situierten Zielgruppe mit hoher Bildung und guter beruflicher Position” bevorzugen die unter 40-jährigen allerdings das digitale Format, ohne jedoch die Papierversion abzulehnen.
Die höchsten Zuwächse verzeichnen die Verlage im Bereich E-Paper, wo die Gesamtauflage im 2. Quartal 2020 zum ersten Mal 2 Millionen Exemplare übersteigt und sich um etwas mehr als ein Fünftel gegenüber dem Vorjahresquartal erhöht; 1 von 8 verkauften Zeitungen erreicht ihre Leser/innen also als E-Paper.
Die meisten E-Paper-Ausgaben sind Tageszeitungen (>70 %). Die stärksten Zuwächse unter den Tageszeitungen verzeichnen die überregionalen Titel (+ 20,3 %), die stärksten Zuwächse im Bereich E-Paper verzeichnen Wochenzeitungen ( + 29,3 %) und Sonntagszeitungen (+ 44 %).

siehe auch medienpolitik.net

Burkhard Heinz
mediatpress®