Die Familie Baedeker spielte eine bedeutende Rolle in der Medienlandschaft des 18. Jahrhunderts in Deutschland, insbesondere in den Städten Dortmund und Essen. Mitglieder dieser Familie waren Pioniere in der Gründung der ersten Zeitungen und Verlagshäuser in diesen Regionen, was einen wichtigen Beitrag zur Verbreitung von Informationen und zur Entwicklung des Journalismus darstellte.
(mehr …)Schlagwort: Gesellschaft
-
Privat-TV: »Gefährlicher als Kernenergie«
Im September 1979 bereiten sich die deutschen Parteien auf den Wahlkampf vor. Kanzler Helmut Schmidt entschließt sich dazu, das Fernsehen zum Thema zu machen. Er fürchtet Reizüberflutung und schädliche Einflüsse der privaten Anbieter. Die bereits in 11 Städten begonnene TV-Verkabelung läßt er stoppen. Um Schaden von der Bevölkerung fernzuhalten, erwägen die Sozialdemokraten sogar eine Änderung des Grundgesetzes.
So DER SPIEGEL in seiner Ausgabe Nr. 40 vom 30. September 1979.
siehe auch @drguidoknapp verrückte Geschichte
-
Schimpansen: nicht unverständlich
Bonobos und Schimpansen sehen sich sehr ähnlich. Das ist kein Zufall. Beide gehören derselben Gattung an. Schimpansen sind im Durchschnitt etwas größer, Bonobos etwas kleiner. Deshalb werden Bonobos auch als Zwergschimpansen bezeichnet.
Das Interessante aber ist, dass sich beide Spezies sozial ähnlich wie der Mensch verhalten. Das hat jetzt ein Team um Raphaela Heesen von der Durham University in England herausgefunden. Bevor Affen eine gemeinsame Handlung beginnen, senden sie sich mimische oder gestische Zeichen. Das hat den Sinn, dass gemeinschaftliches Handeln so abgestimmt wird, dass beide Seiten entscheiden, daran teilzunehmen oder die einmal begonnene Aktion zu beenden.
-
Marilyn Monroe, der Fotograf und die Medienbeobachtung
Die Konkurrenz in Hollywood zu Anfang der 1960er Jahre war sehr groß. Viele Filme mit den entsprechenden Stars wurden gleichzeitig gedreht. Irgendwo dazwischen, Marilyn Monroe. Ihre letzten Filme liefen auch nicht mehr so gut. 1962 war sie für Something’s Got to Give engagiert. (mehr …)
-
Gesellschaft, Klima, Krise

Deutschland hat ein Kommunikationsproblem, das sich auf das Klima auswirkt, auf das gesellschaftliche.
-
Menschen, Vertrauen, Medien
Was sagen die Leute, wenn man sie über mehr als zehn Jahre hinweg zu ihrem Medienvertrauen fragt? Die Antwort geben Daten, die vom Institut für Publizistik der Johann Gutenberg-Universität in Mainz regelmäßig ausgewertet werden. (mehr …)
-
Ministerium für Arbeit und Soziales unterstützt Zeitungsvertrieb
2013 erklärte der Dortmunder Medienökonom und Journalistikprofessor Frank Lobigs im Deutschlandfunkkultur, was es mit der allgemein ausgemachten Krise im Bereich der Zeitungs- und Zeitschriftenverlage seinerzeit auf sich hatte. Der Spiegel hatte damals eine Profitrate zwischen 15 und 20%. Ähnlich ging es der Braunschweiger Zeitung, einer normalen regionalen Tageszeitung. Und beide Publikationen waren für ihre Branche keine wirklichen Ausnahmen. Die Krise des Zeitungs- und Zeitschriftenmarkted war vor allem die sich langsam abzeichnende Verkleinerung dieser überdurchschnittlichen Margen. (mehr …)
-
Internet: Radikalisierung durch Filterblasen und Echokammern?
Merja Mahrt ist Kommunikationswissenschaftlerin. Sie hat sich das Internet einmal etwas genauer angeschaut, weil sie etwas mehr über Filterblasen und Echokammern herausfinden wollte.
-
Roboterjournalismus, Textbausteine und menschliche Intelligenz

Eine ganze Reihe von in- und ausländischen Verlagen läßt bestimmte Presseartikel schon seit Jahren nicht mehr (nur) von Journalisten, sondern von Maschinen schreiben. Ein Beispiel für den sogenannten Roboterjournalismus betreiben die Nachrichtenagentur Press Association und das Start-up Urbs Media in Großbritannien unter dem Namen Radar. Monatlich entstehen hier rund 8.000 Texte. Alle diese maschinell generierten Presseartikel basieren auf Templates oder Mustertexten und werden unter Berücksichtigung regionaler Besonderheiten in jeweils etwas anderer Form für den Lokalteil verschiedener Zeitungen produziert. Die journalistische Arbeit im Radar-Projekt beschäftigten Redakteure besteht nun vor allem darin, diese Mustertexte zu schreiben.
-
Händler haben Haltung

Das EHI ist ein wissenschaftliches Institut des Handels mit Sitz in Köln. Im Juni führte es eine Befragung von 60 Kommunikationsverantwortlichen großer Unternehmen durch. Herausgefunden werden sollte, ob diese Unternehmen eine Meinung zu umstrittenen gesellschaftsrelevanten Themen haben und öffentlich kommunizieren.
-
Künstliches Vertrauen

Statista veröffentlicht eine Studie der Next Media Hamburg, die zeigt, dass 83% von 1000 Befragten sich vorstellen können, mit KI zu kommunizieren.




