Videocalls im Homeoffice: 4% in Unterhose

In Rahmen einer repräsentativen Umfrage wird im Januar 2021 u.a. gefragt, wieviele Videoanrufe die im Homeoffice Arbeitenden täglich durchführen. Dabei kommt heraus, dass diejenigen, die per Videoanruf erreichbar sein müssen, durchschnittlich 8 Anrufe täglich erledigen, und zwar sieben dienstlich und einen privat. Genau gesagt führen 33% einen bis fünf Videotelefonate, 29% bis zehn und 27% mehr als zehn.

Videocalls: siebenmal geschäftlich, einmal privat

Die überwiegende Mehrheit von 77% der Befragen sagt darüber hinaus, dass Videoanrufe mit dem Beginn der Pandemie sich eine zentrale Rolle im Berufsalltag erobert und Geschäftsreisen und Meetings im Büro ersetzt haben.

Im Homeoffice wird Büroarbeit im Allgemeinen effektiver erledigt. Es gibt vor allem für diejenigen, die zuhause nicht noch andere Arbeiten erledigen, weniger Ablenkung. In den eigenen vier Wänden achtet man aber auch, so die Ergebnisse dieser Erhebung, weniger auf das eigene Äußere. So geben 35% der Befragten an, Videoanrufe in Jogginghose zu tätigen. Den Schlafanzug behalten sogar 17% bei einem Videocall an und ganze 4% haben keine Hemmungen, in Unterwäsche “aufzutreten”.

Mit einem Anteil von 69% sind es die Frauen, denen es gegenüber 60% der Männer allerdings weniger egal ist, wie sie während eines Videocalls aussehen. Ein geschlechterspezifischer Unterschied zeigt sich auch in anderen Zahlen. Besonders zurecht für ein Videotelefonat machen sich 63% der Frauen und 46% der Männer. Dass man bei einem dienstlichen Videocall den Kolleginnen und Kollegen, Vorgesetzten und anderen auch etwas von seinem eigenen Wohnumfeld zeigt, ist vielen sehr bewusst. Deshalb sind es 78% der Frauen und 69% der Männer, die auch um einen aufgeräumten Bildhintergrund bemüht sind.

Videocalls: in Jogginghose, Schlafanzug oder Unterwäsche?

Daten: bitkom; Grafiken: mediatpress®