Krisenhelfer Roboter

“Auch wenn die Mehrheit eine menschliche Interaktion vorzieht, kann sie sich den Einsatz von Robotern unter anderem in den Bereichen Bezahlung, Auskunft und Bereitstellung von Schutzmaßnahmen wie Gesichtsmasken und Desinfektionsmitteln gut vorstellen…. Die Mehrheit hält den Roboter insbesondere als Team-Assistenten und als Wissensexperten für realistisch. Aber auch Roboter als Koordinatoren (scrum master) und Projektleiter sind für sehr viele Befragte vorstellbar.”

Technische Universität Darmstadt

Reichweitenanalyse

Das Filmplakat zum Film “Contact” aus dem Jahr 1997

Das “Gesetz des inversen Abstandsquadrates” wird auch Abstandsgesetz genannt. Es ist eine physikalische Gesetzmäßigkeit. Sie beschreibt die Schwächung eines Signals bei wachsender Entfernung zum Sender. Bei der Reichweitenanalyse, wie wir sie als Medienbeobachter betreiben, spielt dieses Gesetz keine Rolle.

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Die unerwiderte Liebe eines Mannes, der seinen Vornamen mit dem einer Ente teilt

Um den ehemaligen Präsidenten der USA ist es in den sozialen Medien still geworden. Wohl auch dehalb, weil seine Konten bei facebook, bei instagram und bei twitter gesperrt wurden. Die Sperrungen bei den von Hrn. Zuckerberg geleiteten Unternehmen facebook und instagram sind kürzlich auch vom so genannten Oversight Board bestätigt worden.

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Nefilim-Ransomware-Angriff auf die Madsack-Verlagsgruppe

Virus

Wieder einmal muss ein Verlag sich gegen einen Angriff durch eine Malware verteidigen. Nach der Funke-Gruppe, die Ende letzten Jahres einen ähnlichen Angriff erlitt, hat es nun die Madsack-Gruppe erwischt. Unmittelbarer Grund dafür, dass zum Beispiel die Wolfsburger Allgemeine Zeitung am 26.04.2021 in, so der Chefredakteur, “ein wenig veränderter Form” zu ihren Leserinnen und Lesern kam, war ein Cyberangriff. In Mitleidenschaft gezogen wurde damit das gesamte Computersystem eines der größten deutschen Verlage, der neben der “Wolfsburger Allgemeinen”, verantwortlich ist für die “Freie Presse Hannover”, die “Leipziger Volkszeitung”, die “Hannoversche Allgemeine”, die “Ostsee-Zeitung” und, last but not least, das “Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Durchgeführt wurde der Angriff mit der Ransomware Nefilim. Laut einer Analyse der Sicherheitsfirma Trend Micro, so t-online, verbreiten Kriminelle “Nefilim” vor allem über das ungeschützte Remote Desktop Protocol, das von Microsoft angeboten wird, um einen Fernzugriff auf Rechner mit Windows-Betriebssystem zu ermöglichen. In Zeiten, in denen Homeoffice boomt, also eine sehr verbreitete Netzwerk-Schwachstelle. Infolge einer Infektion, an deren Anfang auch ein per E-Mail versendeter Anhang und dessen (unbeabsichtigte) Aktivierung durch den Empfänger stehen kann, werden Dateien im gesamten Netzwerk und in großer Geschwindigkeit verschlüsselt. Die Madsack-Gruppe wies Ende letzter Woche darauf hin, dass die Attacke “alle Standorte” und den “gesamten Konzern der Madsack Mediengruppe” betreffe.

Der Verlag forderte seine Angestellten auf, ihre Rechner nicht mehr im Netzwerk zu nutzen, notfalls den Netzwerkstecker zu ziehen, vorübergehend nur noch per WLAN zu arbeiten und ihre Rechner mit der installierten Anti-Viren-Software auf Schad-Code zu überprüfen.

Die hinter dieser Art von Angriffen stehenden Personen setzen auf die Double Extortion, bei der zum Einen ein Lösegeld nicht nur für die ENT-schlüsselung gefordert wird, sondern auch für die NICHT-veröffentlichung von Kopien der erbeuteten Dateien. Die genannte Ransomware ist, so golem.de, seit März letzten Jahres in Umlauf.

Werbung wirkt weniger als vermutet

Billboards

Professor Steve Levitt lehrt an der Universität von Chicago. Er interessiert sich für Werbung. Ein großes Unternehmen kommt auf ihn zu und will wissen, ob die 1 Mrd. Dollar, die es jährlich für Werbung ausgibt, gerechtfertigt sind. Hr. Levitt zögert etwas. Er benötigt eine Umgebung, mit deren Hilfe er seriöse Daten erheben und wissenschaftliche Aussagen treffen kann. Er findet diese Umgebung in den Zeitungen. Auf Anregung von Prof. Levitt schaltet das Unternehmen während vier Wochen keine Zeitungsanzeigen. Was passiert ist so überraschend nicht: die vierwöchige Anzeigenpause hat keinerlei Auswirkungen auf den Umsatz seines Auftraggebers.

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Podcast-Boom

Der bekannte Branchenverband hat im Zusammenhang mit der Nutzung von Podcasts während der letzten 5 Jahre immer wieder danach gefragt, ob und wie die Menschen Podcasts hören. Dabei kann man eine klare Zunahme des Interesses an dieser Publikationsform beobachten.

Daten: bitkom; Grafik: mediatpress®

Dating: 38% verabreden sich online

38 Prozent der in Deutschland lebenden Menschen über 16 Jahren sagen, dass sie sich in letzter Zeit per Online-Dating-Dienst mit potenziellen Partnern oder Partnerinnen verabredet haben. Die gleiche Anzahl von Personen haben sich aber auch in einem persönlichen Date mit einer interessanten Person getroffen. Bei den Dates selbst hatten Videocalls die Nase vorn. Während Singles durchschnittlich 11 Treffen per Video abhielten, trafen sich etwas weniger als die Hälfte, nämlich 5, persönlich.

Daten: bitkom; Grafik: mediatpress®

Videocalls im Homeoffice: 4% in Unterhose

In Rahmen einer repräsentativen Umfrage wird im Januar 2021 u.a. gefragt, wieviele Videoanrufe die im Homeoffice Arbeitenden täglich durchführen. Dabei kommt heraus, dass diejenigen, die per Videoanruf erreichbar sein müssen, durchschnittlich 8 Anrufe täglich erledigen, und zwar sieben dienstlich und einen privat. Genau gesagt führen 33% einen bis fünf Videotelefonate, 29% bis zehn und 27% mehr als zehn.

Videocalls: siebenmal geschäftlich, einmal privat
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Kino ohne Film

Alexander andrews TPH3q6202qA unsplash

Im bayerischen Aichach bietet die Cineplex-Gruppe einen Saal für Gamer an, die man hier Zocker nennt. Es heißt dort: “Spiele deine Lieblingsspiele über Konsole oder PC in einer ganz neuen Dimension.” Besonders hervorgehoben wird in diesem Zusammenhang ein bombastischer 7.1 Dolby Surround Sound und eine gigantische, bis 80 qm große Leinwand. Zwei Stunden für 89 und vier Stunden für 110 Euro.

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