"Medienbeobachtungen"

Kategorie: Skizzen

  • Trumps beherzte Rückkehr in die sozialen Medien

    Trumphorizonal
    In einem Beitrag von vor wenigen Tagen habe ich kurz die Internetaktivitäten eines ehemaligen US-Politikers erwähnt. Der Mann, derzeitiger Aufenthalt Florida, hat, statt ein großes Social-Media-Unternehmen zu gründen, innerhalb seiner Website damit begonnen, Blogbeiträge zu verfassen.

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  • Medien, die New York beobachten

    Camerasandmen
    Medien, die beobachten ©Abel Navion

    15.000 Kameralinsen erfassen die Menschen auf ihren Wegen in New York. Ob beim Spaziergang, beim Einkauf oder auf einer Demonstration, jede Person kann auf ihrem Weg durch die Stadt beobachtet werden.

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  • Krisenhelfer Roboter

    „Auch wenn die Mehrheit eine menschliche Interaktion vorzieht, kann sie sich den Einsatz von Robotern unter anderem in den Bereichen Bezahlung, Auskunft und Bereitstellung von Schutzmaßnahmen wie Gesichtsmasken und Desinfektionsmitteln gut vorstellen…. Die Mehrheit hält den Roboter insbesondere als Team-Assistenten und als Wissensexperten für realistisch. Aber auch Roboter als Koordinatoren (scrum master) und Projektleiter sind für sehr viele Befragte vorstellbar.“

    Technische Universität Darmstadt

  • Bob Dylan, aus der Zeitung.

    Irgendwann, Anfang der 1960er-Jahre. Das Fernsehen ist vor allem Fernsehen in Schwarzweiß. Steve Allen ist ein bekannter Fernsehmoderator. Bob Dylan, kaum älter als 20, ist ein berühmter Folksänger. Als Gast in Allens TV-Show fühlt er sich nicht wohl. Und so richtig angetan ist er weder von dem vielen Lob noch von den vielen Fragen. Dann, gegen Ende des Interviews, muss Steve Allen unbedingt noch fragen, wie Dylan überhaupt zu seinen Songs kommt, wo er die Geschichten her hat. „Aus der Zeitung“, sagt Dylan kurz. Allen versteht nicht. Er fragt noch einmal nach. Was er damit meine. Dylan seufzt. Während Dylan schon aufsteht, kündigt Steve Allen an, dass Dylan nun singen werde. Und was folgt, ist, so Willi Winkler in der Süddeutschen, eines der schönsten Lieder, die Dylan je geschrieben hat: The Lonesome Death of Hattie Carroll.

    (Bob Dylan ist gestern 80 Jahre alt geworden)

    siehe auch
    Wikipedia zu „The Lonesome Death…“
    „Zantzinger“ in der Frankfurter Rundschau

    Wikipedia zu Steve Allen

    Burkhard Heinz
    mediatpress®

  • Social Media Atlas 2021

    Der neue Social Media Atlas ist da. Für ihn wurden 3.500 Personen befragt. Die Damen und Herren ab 16 Jahren beantworteten in Form eines Online-Panels zwischen Dezember 2020 und Januar 2021 die Fragen und machten zusätzlich Angaben zu ihrem Alter, Geschlecht und Bundesland. (mehr …)

  • Frankreich: TF1 und M6 wollen fusionieren

    TF1 logo 2013

    Der Streaming- und TV-Markt in Frankreich ist in Bewegung. Eine Fusion steht an. Ob sie allerdings von den Kartellbehörden genehmigt wird, ist noch offen.

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  • Amazon will MGM

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    MGM ist Metro-Goldwyn-Mayer. Das Unternehmen beschreibt sich selbst als das führende Unterhaltungsunternehmen. Es bietet die Produktion und den Vertrieb von Bewegtbild-Inhalten auf den verschiedensten Plattformen an. Jetzt verhandelt es mit Amazon über seinen Verkauf.

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  • Reichweitenanalyse

    Das Filmplakat zum Film „Contact“ aus dem Jahr 1997

    Das „Gesetz des inversen Abstandsquadrates“ wird auch Abstandsgesetz genannt. Es ist eine physikalische Gesetzmäßigkeit. Sie beschreibt die Schwächung eines Signals bei wachsender Entfernung zum Sender. Bei der Reichweitenanalyse, wie wir sie als Medienbeobachter betreiben, spielt dieses Gesetz keine Rolle.

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  • Eine Zeitung für Mecklenburg-Vorpommern?

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    Foto: Grandy02, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

    Nicht jeden Tag wird eine Zeitung gegründet. Und vor allem nicht dort, wo der Markt auflagentechnisch gesättigt ist. In Mecklenburg-Vorpommern scheint das anders zu sein.

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  • Die unerwiderte Liebe eines Mannes, der seinen Vornamen mit dem einer Ente teilt

    Um den ehemaligen Präsidenten der USA ist es in den sozialen Medien still geworden. Wohl auch dehalb, weil seine Konten bei facebook, bei instagram und bei twitter gesperrt wurden. Die Sperrungen bei den von Hrn. Zuckerberg geleiteten Unternehmen facebook und instagram sind kürzlich auch vom so genannten Oversight Board bestätigt worden.

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  • Nefilim-Ransomware-Angriff auf die Madsack-Verlagsgruppe

    Virus

    Wieder einmal muss ein Verlag sich gegen einen Angriff durch eine Malware verteidigen. Nach der Funke-Gruppe, die Ende letzten Jahres einen ähnlichen Angriff erlitt, hat es nun die Madsack-Gruppe erwischt. Unmittelbarer Grund dafür, dass zum Beispiel die Wolfsburger Allgemeine Zeitung am 26.04.2021 in, so der Chefredakteur, „ein wenig veränderter Form“ zu ihren Leserinnen und Lesern kam, war ein Cyberangriff. In Mitleidenschaft gezogen wurde damit das gesamte Computersystem eines der größten deutschen Verlage, der neben der „Wolfsburger Allgemeinen“, verantwortlich ist für die „Freie Presse Hannover“, die „Leipziger Volkszeitung“, die „Hannoversche Allgemeine“, die „Ostsee-Zeitung“ und, last but not least, das „Redaktionsnetzwerk Deutschland„. Durchgeführt wurde der Angriff mit der Ransomware Nefilim. Laut einer Analyse der Sicherheitsfirma Trend Micro, so t-online, verbreiten Kriminelle „Nefilim“ vor allem über das ungeschützte Remote Desktop Protocol, das von Microsoft angeboten wird, um einen Fernzugriff auf Rechner mit Windows-Betriebssystem zu ermöglichen. In Zeiten, in denen Homeoffice boomt, also eine sehr verbreitete Netzwerk-Schwachstelle. Infolge einer Infektion, an deren Anfang auch ein per E-Mail versendeter Anhang und dessen (unbeabsichtigte) Aktivierung durch den Empfänger stehen kann, werden Dateien im gesamten Netzwerk und in großer Geschwindigkeit verschlüsselt. Die Madsack-Gruppe wies Ende letzter Woche darauf hin, dass die Attacke „alle Standorte“ und den „gesamten Konzern der Madsack Mediengruppe“ betreffe.

    Der Verlag forderte seine Angestellten auf, ihre Rechner nicht mehr im Netzwerk zu nutzen, notfalls den Netzwerkstecker zu ziehen, vorübergehend nur noch per WLAN zu arbeiten und ihre Rechner mit der installierten Anti-Viren-Software auf Schad-Code zu überprüfen.

    Die hinter dieser Art von Angriffen stehenden Personen setzen auf die Double Extortion, bei der zum Einen ein Lösegeld nicht nur für die ENT-schlüsselung gefordert wird, sondern auch für die NICHT-veröffentlichung von Kopien der erbeuteten Dateien. Die genannte Ransomware ist, so golem.de, seit März letzten Jahres in Umlauf.

  • Werbung wirkt weniger als vermutet

    Professor Steve Levitt lehrt an der Universität von Chicago. Er interessiert sich für Werbung. Ein großes Unternehmen kommt auf ihn zu und will wissen, ob die 1 Mrd. Dollar, die es jährlich für Werbung ausgibt, gerechtfertigt sind. Hr. Levitt zögert etwas. Er benötigt eine Umgebung, mit deren Hilfe er seriöse Daten erheben und wissenschaftliche Aussagen treffen kann. Er findet diese Umgebung in den Zeitungen. Auf Anregung von Prof. Levitt schaltet das Unternehmen während vier Wochen keine Zeitungsanzeigen. Was passiert ist so überraschend nicht: die vierwöchige Anzeigenpause hat keinerlei Auswirkungen auf den Umsatz seines Auftraggebers.

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  • Podcast-Boom

    Der bekannte Branchenverband hat im Zusammenhang mit der Nutzung von Podcasts während der letzten 5 Jahre immer wieder danach gefragt, ob und wie die Menschen Podcasts hören. Dabei kann man eine klare Zunahme des Interesses an dieser Publikationsform beobachten.

    Daten: bitkom; Grafik: mediatpress®

  • Dating: 38% verabreden sich online

    38 Prozent der in Deutschland lebenden Menschen über 16 Jahren sagen, dass sie sich in letzter Zeit per Online-Dating-Dienst mit potenziellen Partnern oder Partnerinnen verabredet haben. Die gleiche Anzahl von Personen haben sich aber auch in einem persönlichen Date mit einer interessanten Person getroffen. Bei den Dates selbst hatten Videocalls die Nase vorn. Während Singles durchschnittlich 11 Treffen per Video abhielten, trafen sich etwas weniger als die Hälfte, nämlich 5, persönlich.

    Daten: bitkom; Grafik: mediatpress®