Aber nicht gut genug?

Siegertreppchen

Ein bekannter Softwareanbieter startet eine größere Pressekampagne, die wir als Medienbeobachter begleiten. Das Produkt, um das es geht, soll, wie so oft bei entsprechenden Vorhaben, bekannter gemacht werden.

In ganz unterschiedlichen Medien werden Tests durchgeführt, Berichte veröffentlicht, Vergleiche angestellt und Bestenlisten gemacht. Das Produkt unseres Kunden schneidet immer gut ab. Sehr oft landet es auf den vorderen Plätzen.

Wir finden sehr viele Presseartikel. Unser Auftraggeber könnte eigentlich sehr zufrieden sein. Auch die Auflagen- und Reichweitenzahlen sprechen für die mit der Pressearbeit beauftragten Leute.

Aber es gibt ein Problem.

Das Produkt des bekannten Softwareanbieters erscheint in keiner Rezension als beste Option und in keinem Test an erster Stelle. Nie wird das Produkt, nach dem wir suchen, als die beste Lösung beschrieben.

Als Medienbeobachter tun wir (fast) alles für unsere Kunden. In bezug auf den Inhalt der von den Lektoren und Lektorinnen zusammengestellten Presseartikel sind uns aber leider die Hände gebunden.