Medienanalyst und Mikrowelle

Teetrinkerin
In einem Unternehmen wird nicht nur gearbeitet, es werden auch Pausen gemacht. Ganz klar. Die Teeküche mit ihrer Mikrowelle ist ein beliebter Ort für diese Pausen. Die drei Minuten, die es braucht, um zum Beispiel eine Tasse Wasser für einen Tee zu erhitzen, sind ein zeitlicher Rahmen für kurze Begegnungen, Gespräche und “empirische Untersuchungen”. Für Letzteres trägt Peter aus der “Medienanalyse” die Verantwortung. Und das kam so.

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Fehler passieren

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Die Ergebnisse unserer Arbeit als Medienbeobachter sind, ehrlich gesagt, nicht immer fehlerfrei. Wohl auch aus diesem Grund gibt es so etwas wie Qualitätsmanagement. Wäre alles fehlerlos, müsste nichts verbessert werden (und umgekehrt).

Grade liegt zwecks Überprüfung ein Ausschnitt aus der “Brigitte” vor mir. In dem Text soll der Name eines Verlags genannt sein, der uns mit der Medienbeobachtung beauftragt hat. Ich kann aber den Namen des Verlags nicht finden.

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Produktionsnachlauf und Maschinenraum

Produktionsnachlauf

Der Auftrag für einen Clippingservice ist leicht vergeben. Es reicht, wenn unser Angebot handschriftlich gegengezeichnet und uns zum Beispiel als Fax oder per E-Mail als Smartphone-Foto zurückgesendet wird.

Anschließend wird die gewünschte Suchvorgabe eingerichtet. Auch wenn es nach außen nicht so erscheint, wird mit der neuen Suche intern eine umfassende Kette von Arbeitsabläufen gestartet. Der Vergleich mag ein wenig hinken, aber die ganze Sache ähnelt dem Maschinenraum eines großen Schiffs, wo die Anweisungen des Kapitäns – in unserem Fall die neuen Suchen – umgesetzt werden.

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Eine postalische Fehlleistung und ein zoologischer Garten

Seit einigen Jahren ist es möglich, Briefmarken der deutschen Post mit einem normalen Drucker zu drucken. Die Post spricht von Internetmarken, die über ein entsprechendes Portal erworben werden. Jede dieser Briefmarken besteht  aus einem einzigartigen QR-Code. Dieser Code hat weiter keinen anderen Sinnn, als im Moment der maschinellen Entwertung in eine Datenbank eingelesen und als einzigartig identifiziert zu werden. Will man nun einen Brief mit einer Marke, die bereits für eine Frankierung verwendet wurde, ein zweites Mal versenden, so meldet das “System” einen Fehler. Es verpasst dem entsprechenden Umschlag einen gelben Aufkleber, weist auf die Doppelverwendung hin und schickt den Brief zurück an den Absender.

Dies geschieht nicht ganz fehlerfrei.

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