Wie sieht ein Radiohinweis aus, den man als Ergebnis einer Medienbeobachtung erhält?

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Ein Radiohinweis, den man im Rahmen eines Media-Monitorings erhält, ist das Ergebnis der Auswertung von mehreren tausend Radiobeiträgen in mehreren hundert Radiosendern.

Hierbei arbeiten IT und Mensch eng zusammen. Es ist einerseits die automatische Spracherkennung, die die Fundstelle findet, und andererseits die Lektorin, die diese überprüft und in einer kurzen Notiz, die Teil des Radiohinweises ist, beschreibt.

Teil eines Radiohinweises ist der Sendername, das Sendedatum, die Uhrzeit, der Titel der Sendung und der Titel des Beitrags, soweit beide Titel nicht identisch sind.

Des weiteren beschreibt ein kurzer, redaktionell erstellter Text, wie er oben bereits erwähnt wurde, den Inhalt des Beitrags. Besonders berücksichtigt wird dabei die in Auftrag gegebene Suchvorgabe.

Für die Eröffnung eines neuen Museums könnte es z.B. heißen:

Brigitte Hegefreund, die Direktorin des Museums, unterstreicht in einem Statement die Wichtigkeit dieses neuen Gebäudes. Das Welthaltige kultureller Tätigkeit sei das Zentrum ihres persönlichen Interesses, so Hegefreund.

Auf einen kurzen Text dieser Art folgt dann noch ein Branchenhinweis, ein Hinweis auf den Medientyp, die Uhrzeit des Starts des Beitrags, der Zeitpunkt seines Endes sowie dessen genaue Länge.

Das ganze wird abschließend ergänzt durch Angaben zum Format und zur ausgewiesenen Reichweite, in deren Zusammenhang es auch noch erklärend heißt:

Hoerer pro durchschnittliche Stunde Mo-Fr. Quelle: ARD-Werbung SALES & SERVICES

Bevor der Radiohinweis dem Kunden per E-Mail versendet wird, überspielen wir darüber hinaus einen kurzen Audioclip ins Onlineportal. Dieser Audioclip soll einen Eindruck vom Umfeld der Fundstelle vermitteln.

Bei zahlreichen Radiohinweisen ist es möglich, zusätzlich den vollständigen Mitschnitt zu bestellen. Am besten geht das über das kundenseitig verfügbare Onlineportal.

Burkhard Heinz
mediatpress®