Von der analogen zur digitalen Gedächtnisstütze

Eine der größeren Herausforderungen der in der Medienbeobachtung arbeitenden Lektorinnen und Lektoren bestand lange Zeit darin, mehrere Tausend Firmen-, Produkt-, Personen- und Veranstaltungsnamen im Kopf zu behalten. In einer Art Gedächtnisakrobatik mussten diese Namen aber nicht nur irgendwo im Gehirn gespeichert sein, sie mussten auch bei der Lektüre der unterschiedlichsten Pressetexte wiedererkannt werden. „Von der analogen zur digitalen Gedächtnisstütze“ weiterlesen

Presseausschnitt und Mediendatenblatt

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Findet ein Lektor bei der auf Printmedien beschränkten Medienbeobachtung eine Nennung, so markiert er den entsprechenden Presseartikel. Bevor der Artikel in einem zweiten Schritt ausgeschnitten wird, werden verschiedene Angaben wie Quelle, Überschrift, Seitenposition, Ressort festgehalten. Diese Daten werden später auf dem sogenannten Mediendatenblatt zusammen mit quellenspezifiischen Angaben wie Verbreitungsgebiet, Auflagen, Erscheinungsweise und Erscheinungsdatum dokumentiert. Jeder Zeitungs- und Zeitschriftenartikel wird zusammen mit einem ganz spezifischen Mediendatenblatt geliefert.

Burkhard Heinz
mediatpress®

Pressekontakte und Pressemitteilungen

Pressemitteilungeundkontakte

Wenn man anhand der Ergebnisse einer Medienbeobachtung sieht, was über das eigene Unternehmen berichtet wird, dann sollte man nicht vergessen zu überprüfen, was nicht berichtet wird. Hierzu schreibt man sich die wichtigsten Stichworte, die das Unternehmen charakterisieren sollen, auf und schaut sich dann genau an, ob diese Stichworte in den gelieferten Zeitungs- und Zeitschriftenausschnitten, Internettexten oder Radio- und TV-Beiträgen auftauchen. Tun sie es größtenteils nicht, dann ist es selbstverständlich, dass man sich einerseits seine Pressekontakte anschaut und sich andererseits noch einmal mit dem für die Journalisten und Redakteure erstellten Pressematerial beschäftigt.

Burkhard Heinz
mediatpress®

“Graue Suchvorgaben” bei der Medienbeoachtung

Suchen

Foto: Markus Winkler @markuswinkler

Beim Gespräch mit der Kundenberatung sehen wir es sehr gerne, wenn der Kunde die bloße Suchvorgabe – der Name einer Firma, eines Produktes, einer Veranstaltung oder Person – durch einen kleinen Text ergänzt, der beschreibt, was genau mit dem Namen gemeint ist. Diese Beschreibung wird intern bei uns auch als “graue Suchvorgabe” bezeichnet, “grau”, weil sie Teil des Auftrags ist, aber nicht berechnet wird, “grau” aber auch, weil sie für die “grauen Zellen” der im Lektorat beschäftigten Personen ist.

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