Ergebnisse einer Medienauswertung: analog oder digital

Analogdigital

Im Mittelpunkt einer normalen Medienbeobachtung stehen neben vielen tausend Internetquellen die gedruckten Ausgaben vieler tausend Zeitungen und Zeitschriften. Als Ergebnis der Auswertung dieser Print-Publikationen werden den Kunden und Kundinnen Papier-Ausschnitte entweder per Briefpost oder, mit einer entsprechenden Lizenz, per E-Mail übermittelt. Da viele Verlage ihre gedruckten Publikationen mittlerweile auch in digitaler Form zur Verfügung stellen, kann die Auswertung zahlreicher Print-Publikationen alternativ auch rein digital erfolgen.

Dem kundenseitigem Interesse, Ergebnisse einer rein digitalen Suche anschließend als kurzen Veröffentlichungshinweis – Datum, Quelle, Überschrift – oder vollständigen Presseartikel zu erhalten, ist dann eine Entscheidung, die sowohl vom verfügbaren Budget wie von der dem Auftrag zugrundeliegenden Fragestellung abhängt. Begnügt sich der Kunde oder die Kundin mit dem bloßen Hinweis, dass etwas zu einem bestimmten Datum, in einer bestimmten Quelle, unter einer bestimmten Überschrift veröffentlicht wurde, dann kann es auch sein, dass das Interesse an ausgewählten Presse-Volltexten unabhängig von uns durch kundenseitig vorhandene Hand-Archive, nahe Bibliotheken, gut sortierte Kioske oder Verlagskontakte befriedigt wird. Mit anderen Worten, man holt sich die Presseartikel, die einen interessieren, woanders.

Auch im Rahmen einer normalen Medienbeobachtung kann statt des vollständigen Presseartikels in Form eines Papierausschnitts nur der Veröffentlichungshinweis – Datum, Quelle, Überschrift – geliefert werden.

Allerdings ist diese Lösung nicht, wie bei der digitalen Medienbeobachtung mit digitalen Quellen, dazu geeignet, Kosten zu sparen. Bei der analogen (oder manuellen) Bearbeitung von gedruckten Zeitungs- und Zeitschriften-Seiten ist nämlich die Suche nach den Fundstellen der entscheidende Kostenfaktor bei der Medienbeobachtung und nicht der Versand von bedrucktem Papier.

Burkhard Heinz
mediatpress®