Privat-TV: »Gefährlicher als Kernenergie«

Im September 1979 bereiten sich die deutschen Parteien auf den Wahlkampf vor. Kanzler Helmut Schmidt entschließt sich dazu, das Fernsehen zum Thema zu machen. Er fürchtet Reizüberflutung und schädliche Einflüsse der privaten Anbieter. Die bereits in 11 Städten begonnene TV-Verkabelung läßt er stoppen. Um Schaden von der Bevölkerung fernzuhalten, erwägen die Sozialdemokraten sogar eine Änderung des Grundgesetzes.

So DER SPIEGEL in seiner Ausgabe Nr. 40 vom 30. September 1979.

siehe auch @drguidoknapp verrückte Geschichte

Reichweitenanalyse

Das Filmplakat zum Film “Contact” aus dem Jahr 1997

Das “Gesetz des inversen Abstandsquadrates” wird auch Abstandsgesetz genannt. Es ist eine physikalische Gesetzmäßigkeit. Sie beschreibt die Schwächung eines Signals bei wachsender Entfernung zum Sender. Bei der Reichweitenanalyse, wie wir sie als Medienbeobachter betreiben, spielt dieses Gesetz keine Rolle.

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Die Coronapandemie stärkt den traditionellen Medienkonsum

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Foto: Lucrezia Carnelos on unsplash

Ein großer Wirtschaftsberater führt zwei Befragungen durch und läßt im Februar und März dieses Jahres insgesamt 4.000 Konsumenten und Konsumentinnen an einer repräsentativen Online-Erhebung teilnehmen. Es geht um die Coronapandemie und deren Auswirkungen auf die Mediennutzung.

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TV-Vermarktung: Auf der Suche nach Reichweite im digitalen Raum

Über Jahrzehnte galt das Fernsehen als Reichweitenkönig. TV bleibt, getrieben durch Innovation aus den letzten Jahren, für Werber immer noch ein hochrelevanter Kanal. Doch suchen sich die Zuschauer mit einer zunehmenden Digitalisierung des Medienkonsums neue, flexiblere Kanäle. Medienhäuser finden aber verstärkt mehr Wege, auch im digitalen Raum Reichweite zu erzeugen und die abwandernde Zielgruppe dort für Werbung zu erschließen.

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Selfie

Drei Lokalausgaben der in Nordrhein-Westfalen erscheinenden Neuen Rhein/Neuen Ruhr Zeitung (NRZ) veröffentlichen vor ein paar Tagen eine kleine Meldung, die sich auf ein Ereignis in einem privaten niederländischen Zoo bezieht. Ein mittlerweile auch bei youtube.com veröffentlichtes Video zeige, wie ein Schimpanse dem freien Flug einer Video-Drohne mit einem Stock ganz gezielt ein Ende bereitet. Nach dem Absturz hätten dann mehrere Affen einige Selfies aufgenommen, bevor es dem TV-Sender, der mit der Kamera-Drohne im Zoo Aufnahmen machen wollte, gelang, die Drohne wieder an sich zu nehmen. Der Veröffentlichung der Selfies auf der genannten Video-Plattform hat keiner der Affen widersprochen.

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