TV-Vermarktung: Auf der Suche nach Reichweite im digitalen Raum

Über Jahrzehnte galt das Fernsehen als Reichweitenkönig. TV bleibt, getrieben durch Innovation aus den letzten Jahren, für Werber immer noch ein hochrelevanter Kanal. Doch suchen sich die Zuschauer mit einer zunehmenden Digitalisierung des Medienkonsums neue, flexiblere Kanäle. Medienhäuser finden aber verstärkt mehr Wege, auch im digitalen Raum Reichweite zu erzeugen und die abwandernde Zielgruppe dort für Werbung zu erschließen.

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Reichweitenanalyse


Das “Gesetz des inversen Abstandsquadrates” spielt bei der Reichweitenanalyse, die ein Medienbeobachter wie wir einer sind, nur dann eine Rolle, wenn man die Möglichkeit extraterrestischen TV- und Hörfunkempfangs untersuchen möchte und wissen will wer, wann und wo Sendungen terrestrischen Ursprungs empfängt. Bei dieser Art der Reichweitenanalyse spielt der Umstand eine grundlegende Rolle, dass entsprechende Signale nicht gezielt von einem Punkt zu einem anderen linear übertragen werden, sondern sich, wie es bei traditionellen TV- und Radiosendern üblich ist, nach allen Seiten also kugelförmig ausbreiten. „Reichweitenanalyse“ weiterlesen

Selfie

Drei Lokalausgaben der in Nordrhein-Westfalen erscheinenden Neuen Rhein/Neuen Ruhr Zeitung (NRZ) veröffentlichen vor ein paar Tagen eine kleine Meldung, die sich auf ein Ereignis in einem privaten niederländischen Zoo bezieht. Ein mittlerweile auch bei youtube.com veröffentlichtes Video zeige, wie ein Schimpanse dem freien Flug einer Video-Drohne mit einem Stock ganz gezielt ein Ende bereitet. Nach dem Absturz hätten dann mehrere Affen einige Selfies aufgenommen, bevor es dem TV-Sender, der mit der Kamera-Drohne im Zoo Aufnahmen machen wollte, gelang, die Drohne wieder an sich zu nehmen. Der Veröffentlichung der Selfies auf der genannten Video-Plattform hat keiner der Affen widersprochen.

Außerirdische

In einer vor zwei Jahren auf ShortNews veröffentlichten Meldung wird der Astrophysiker André Maeder mit der Behauptung zitiert, dass Außerirdische, sofern es sie gibt, als erstes das Fernsehprogramm anschauen würden, um die Menschen zu studieren. Rundfunk- und TV-Emissionen würden, so der Physiker, Lichtjahre weit in den Weltraum strahlen. Wahrscheinlich sind also zwei Möglichkeiten warum bisher fast niemand Außerirdische zu Gesicht bekommen hat: entweder ist das Fernsehprogramm so schlecht, dass sich kein Außerirdischer her traut, oder es ist so gut, dass wenn mal ein Außerridischer landet, ihn niemand wahrnimmt, weil alle vorm Fernseher sitzen.