Boris Johnson als Alfred E. Neumann beschert Spiegel Auflagenrekord

“Wie Boris Johnson seine Landsleute gegen Europa aufstachelt”. Diese Ausgabe des Nachrichtenmagazins mit Johnson als Alfred E. Neumann war ein Erfolg für den “Spiegel” und  bescherte ihm den zweitbesten Einzelverkaufswert des bisherigen Jahres. Heft 30/2019 verkaufte sich in Supermärkten, Kiosken, Tankstellen, etc. 187.547 mal. Insgesamt, also inklusive Abos, Lesezirkeln, Bordexemplaren und sonstigen Verkäufen, wurden von der Nummer 30 exakt 727.472 Exemplare abgesetzt, darunter 103.059 ePaper, bzw. Spiegel-Plus-Kunden.

Paid Content, Paywalls, Bezahlschranken: kostenlos war gestern

Schranke

Die englischsprachigen Medien wie Economist, New York Times und Washington Post haben es vorgemacht. Große deutschsprachige Medien wie Spiegel, Zeit und Bild haben es auf den deutschen Markt übertragen. Andere Medien sind nachgezogen, aber nicht alle machen es gleich.

Im Grunde sind fünf Modelle zu unterscheiden, mit denen Zeitungs-Verlage versuchen, ihr Onlineangebot zu verkaufen.

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Zeitschriften, Digitalisierung und Journalismus

Zeitschriften
Patrick Priesmann ist seit 2015 Geschäftsführer des Südwestdeutschen Zeitschriftenverleger-Verbands, der Interessenvertretung der Zeitschriftenverlage in Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland.

In einem mehrseitigen Interview für die Zeitschrift Blickpunkt wird er u.a.nach einer Erklärung dafür gefragt, dass die Zeitschriftenbranche einerseits jammert, andererseits aber 2019 deutlich mehr Zeitschriften als 2017 herausgibt. Patrick Priesmann antwortet mit einem Hinweis auf den sehr starken Verdrängungswettbewerb. „Zeitschriften, Digitalisierung und Journalismus“ weiterlesen