Presseportale und Medienbeobachtung

Einige Presseportale, über die Pressemitteilung versendet werden können.

Im Bereich der Printmedien reduziert man die Anzahl der Ergebnisse einer Medienbeobachtung zum Beispiel durch Ausschluss der Unterausgaben einer Zeitungsgruppe. Im Bereich der Online-Medien schließt man die Quellen, an deren Veröffentlichungen man kein Interesse hat, am besten seitenspezifisch aus; die Unterscheidung von Haupt- und Unterausgaben gibt es online in diesem Sinne nicht.

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Werbung wirkt weniger als vermutet

Billboards

Professor Steve Levitt lehrt an der Universität von Chicago. Er interessiert sich für Werbung. Ein großes Unternehmen kommt auf ihn zu und will wissen, ob die 1 Mrd. Dollar, die es jährlich für Werbung ausgibt, gerechtfertigt sind. Hr. Levitt zögert etwas. Er benötigt eine Umgebung, mit deren Hilfe er seriöse Daten erheben und wissenschaftliche Aussagen treffen kann. Er findet diese Umgebung in den Zeitungen. Auf Anregung von Prof. Levitt schaltet das Unternehmen während vier Wochen keine Zeitungsanzeigen. Was passiert ist so überraschend nicht: die vierwöchige Anzeigenpause hat keinerlei Auswirkungen auf den Umsatz seines Auftraggebers.

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Podcast-Boom

Der bekannte Branchenverband hat im Zusammenhang mit der Nutzung von Podcasts während der letzten 5 Jahre immer wieder danach gefragt, ob und wie die Menschen Podcasts hören. Dabei kann man eine klare Zunahme des Interesses an dieser Publikationsform beobachten.

Daten: bitkom; Grafik: mediatpress®

Dating: 38% verabreden sich online

38 Prozent der in Deutschland lebenden Menschen über 16 Jahren sagen, dass sie sich in letzter Zeit per Online-Dating-Dienst mit potenziellen Partnern oder Partnerinnen verabredet haben. Die gleiche Anzahl von Personen haben sich aber auch in einem persönlichen Date mit einer interessanten Person getroffen. Bei den Dates selbst hatten Videocalls die Nase vorn. Während Singles durchschnittlich 11 Treffen per Video abhielten, trafen sich etwas weniger als die Hälfte, nämlich 5, persönlich.

Daten: bitkom; Grafik: mediatpress®

Videocalls im Homeoffice: 4% in Unterhose

In Rahmen einer repräsentativen Umfrage wird im Januar 2021 u.a. gefragt, wieviele Videoanrufe die im Homeoffice Arbeitenden täglich durchführen. Dabei kommt heraus, dass diejenigen, die per Videoanruf erreichbar sein müssen, durchschnittlich 8 Anrufe täglich erledigen, und zwar sieben dienstlich und einen privat. Genau gesagt führen 33% einen bis fünf Videotelefonate, 29% bis zehn und 27% mehr als zehn.

Videocalls: siebenmal geschäftlich, einmal privat
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Medienbeobachtung in “Damengambit”

The queens gambit

In der erfolgreichen Produktion des bekannten Streaminganbieters, die jetzt auch mit einem Golden Globe für die beste Miniserie und die beste Hauptdarstellerin einer Miniserie ausgezeichnet wurde, gibt es zwei Szenen, auf die man in einem Blog wie diesem eingehen kann. In der einen Szene ist es die Adoptivmutter Alma Weatley, gespielt von Marielle Heller, die im Zentrum steht, in der anderen Szene ist es der verstorbene Mr. Shaibel, dessen Rolle Bill Camp übernommen hat.

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Smørrebrød,…

Flensborg Avis logo

Eine Medienbeobachtung in Deutschland durchzuführen setzt Lektorinnen und Lektoren voraus, die die deutsche Sprache beherrschen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Experimente eines Mitbewerbers, bestimmte Aufgaben des Lektorats nach Fernost auszulagern, scheitern mussten. Das war vor mehr als 12 Jahren, wenn ich mich richtig erinnere. Auf der anderen Seite ist es aber auch so, dass im Lektorat nicht nur deutsch gelesen wird.

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Kino ohne Film

Alexander andrews TPH3q6202qA unsplash

Im bayerischen Aichach bietet die Cineplex-Gruppe einen Saal für Gamer an, die man hier Zocker nennt. Es heißt dort: “Spiele deine Lieblingsspiele über Konsole oder PC in einer ganz neuen Dimension.” Besonders hervorgehoben wird in diesem Zusammenhang ein bombastischer 7.1 Dolby Surround Sound und eine gigantische, bis 80 qm große Leinwand. Zwei Stunden für 89 und vier Stunden für 110 Euro.

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Schlafen, Arbeit, Medien

durchschnittliche Zeit, die für schlafen, Arbeit und Medien verwendet wird

In der Langzeitstudie ARD/ZDF-Massenkommunikation 2020 (-> PDF) heißt es unter anderem, dass alle Menschen in Deutschland, genau 99%, täglich Medien nutzen. Das ist nicht weiter überraschend. Dass man aber, so die erwähnte Studie, durchschnittlich 424 Minuten oder mehr als 7 Stunden mit Medien verbringt, hat zumindest mich etwas nachdenklich gemacht. Besteht das Leben der Menschen mittlerweile nur noch aus einem Drittel Schlaf, einem Drittel Arbeit und, so die erwähnte Studie, einem Drittel Fernseher, Computer und Smartphone?

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Ergebnisse einer Medienauswertung: analog oder digital

Analogdigital

Im Mittelpunkt einer normalen Medienbeobachtung stehen neben vielen tausend Internetquellen die gedruckten Ausgaben vieler tausend Zeitungen und Zeitschriften. Als Ergebnis der Auswertung dieser Print-Publikationen werden den Kunden und Kundinnen Papier-Ausschnitte entweder per Briefpost oder, mit einer entsprechenden Lizenz, per E-Mail übermittelt. Da viele Verlage ihre gedruckten Publikationen mittlerweile auch in digitaler Form zur Verfügung stellen, kann die Auswertung zahlreicher Print-Publikationen alternativ auch rein digital erfolgen.

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Medienanalyst und Mikrowelle

Teetrinkerin
In einem Unternehmen wird nicht nur gearbeitet, es werden auch Pausen gemacht. Ganz klar. Die Teeküche mit ihrer Mikrowelle ist ein beliebter Ort für diese Pausen. Die drei Minuten, die es braucht, um zum Beispiel eine Tasse Wasser für einen Tee zu erhitzen, sind ein zeitlicher Rahmen für kurze Begegnungen, Gespräche und “empirische Untersuchungen”. Für Letzteres trägt Peter aus der “Medienanalyse” die Verantwortung. Und das kam so.

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Begriffe im Verlauf der Corona-Pandemie

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(Dargestellt wird ein zeitlicher Verlauf, ohne Berücksichtigung der absoluten Zahlen. Die Anzahl der Nennungen der blauen, roten und grünen Linie ist im November NICHT identisch, identisch ist lediglich der zu diesem Zeitpunkt festzustellende relative Höhepunkt)

Die Pandemie beginnt Ende Februar/Anfang März, erreicht den ersten Höhepunkt im April und flaut anschließend ab. Bis Ende des Sommers bleiben die Zahlen auf einen relativ niedrigen Niveau, um dann erneut anzusteigen und einen zweiten Höhepunkt Anfang November zu erreichen. Anschließend bleiben die Zahlen auf einem hohen Niveau relativ konstant.

Schaut man sich einige Begriffe an, die in der Presse im Jahresverlauf 2020 im Zusammenhang mit der Pandemie verwendet wurden, so gibt es zwischen dem Verlauf der Infiziertenzahlen und dem Verlauf der Verwendung bestimmter, mit der Pandemie in Zusammenhang stehender Begriffe einen Zusammenhang, der nicht weiter verwundern dürfte, denn Sprache richtet sich nach dem, wovon sie erzählt.

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Twitter and the Presidents

Photo by camilo jimenez on Unsplash

Was ist das Besondere an @potus, @vp, @flotus und einer handvoll anderer Twitterkonten? Sie haben offiziellen Charakter und stehen in einem engen Zusammenhang mit der us-amerikanischen Präsidentschaft. Als solche werden sie am Tag der Vereidigung des neuen Präsidenten, am 20. Januar 2021, auf diesen übertragen.

Die eigentliche Nachricht aber ist die, dass das unabhängig davon geschieht, ob der scheidende Präsident damit einverstanden ist oder nicht.

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