Als neue Lektorin im Lektorat eines Medienbeobachters habe ich so manche kuriose Verwechslung erlebt und bin manchen Verwechslungen, sagen wir mal, zum Opfer gefallen. Eines Morgens meldete unser automatisches System eine „Nennung“ für einen unserer Kunden, ein Schreibwarenhersteller. Die Software hatte den Begriff „Stift“ erkannt und den Artikel entsprechend markiert.
Schlagwort: Lektorat
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Meine Aufgabe als Lektor
Als Lektor im Bereich Medienbeobachtung ist es meine tägliche Aufgabe, maschinell vormarkierte Nennungen zu prüfen und zu bewerten. Die automatisierten Systeme, die wir nutzen, sind inzwischen sehr leistungsfähig: Sie durchforsten eine Vielzahl von Quellen – von Zeitungsartikeln über Blogs bis hin zu Social Media – und markieren potenziell relevante Erwähnungen unserer Kunden oder Themen. Doch trotz aller technischen Fortschritte bleibt der menschliche Blick unverzichtbar.
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Rede aus Anlass des Upgrades des Monitoring-Systems
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
heute ist ein besonderer Tag für unser Team und unser Unternehmen. Mit dem erfolgreichen Upgrade unseres Monitoringsystems schlagen wir ein neues Kapitel in der Medienbeobachtung auf. Dank modernster künstlicher Intelligenz können wir die tägliche Arbeit unserer Lektorinnen und Lektoren nun noch gezielter und effizienter unterstützen.
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Lektorat früher und heute
Zwei Mitarbeiter des Lektorats, Alisa und Boris, sitzen in der Teeküche und unterhalten sich über die Veränderungen ihres Arbeitsalltags.
Alisa: „Erinnerst du dich, wie ihr früher mit den Zeitungen und Zeitschriften gearbeitet habt? Jeden Morgen kamen riesige Stapel Printausgaben, und ihr musstet alles per Hand durchsuchen.“
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Kleine Aha-Erlebnisse
Nicht, dass Medienbeobachtung die interessanteste Betätigung wäre, aber manchmal gibt es bei der täglichen Arbeit kleine Aha-Erlebnisse. Darüber unterhalten sich die Kolleginnen und Kollegen manchmal in der Teeküche, manchmal wird dieser Blog, der ja gefüllt und aktualisiert werden muss, damit bestückt.
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Die gute Reklamation
Meine Arbeit besteht darin, die aus dem Lektorat kommenden Treffer stichprobenartig auf deren Relevanz zu prüfen. Die Relevanz dabei betrifft nicht nur die eigentliche Nennung im Zeitungs- oder Zeitschriftenartikel, sondern auch die Quellenangaben. Dazu verwende ich das Internet, die Website des jeweiligen Verlags oder das Telefonat mit der entsprechenden Redaktion. So auch neulich.
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Smørrebrød,…

Eine Medienbeobachtung in Deutschland durchzuführen setzt Lektorinnen und Lektoren voraus, die die deutsche Sprache beherrschen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Experimente eines Mitbewerbers, bestimmte Aufgaben des Lektorats nach Fernost auszulagern, scheitern mussten. Das war vor mehr als 12 Jahren, wenn ich mich richtig erinnere. Auf der anderen Seite ist es aber auch so, dass im Lektorat nicht nur deutsch gelesen wird.
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Fehler passieren
Die Ergebnisse unserer Arbeit als Medienbeobachter sind, ehrlich gesagt, nicht immer fehlerfrei. Wohl auch aus diesem Grund gibt es so etwas wie Qualitätsmanagement. Wäre alles fehlerlos, müsste nichts verbessert werden (und umgekehrt).
Grade liegt zwecks Überprüfung ein Ausschnitt aus der „Brigitte“ vor mir. In dem Text soll der Name eines Verlags genannt sein, der uns mit der Medienbeobachtung beauftragt hat. Ich kann aber den Namen des Verlags nicht finden.
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FAQ: Nicht jeder Name

Frage: Unser Firmenname ist ein sehr verbreiteter deutscher Familienname. Bekommen wir von Ihnen jeden Presseartikel geliefert und berechnet, in denen dieser Familienname vorkommt?
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Von der analogen zur digitalen Gedächtnisstütze
Eine der größeren Herausforderungen der in der Medienbeobachtung arbeitenden Lektorinnen und Lektoren bestand lange Zeit darin, mehrere Tausend Firmen-, Produkt-, Personen- und Veranstaltungsnamen im Kopf zu behalten. In einer Art Gedächtnisakrobatik mussten diese Namen aber nicht nur irgendwo im Gehirn gespeichert sein, sie mussten auch bei der Lektüre der unterschiedlichsten Pressetexte wiedererkannt werden. (mehr …)
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Lektorat und Lesegesellschaft
1843 malt Johann Peter Hasenclever ein Bild mit dem Titel „Lesegesellschaft“. Man könnte meinen, dass es sich hierbei um die Darstellung des Lektorats einer kleinen Firma handelt, deren Geschäftszweck schon zur Mitte des 19. Jahrhunderts die professionelle Medienbeobachtung war. -
Wintersport und Verpackungsmaterial

Am vergangenen Freitag lag es wohl mal wieder an. Beim Durchsehen der Post finde ich einen Umschlag mit dem Absender eines Kunden. Da normalerweise telefoniert wird oder man sich per E-Mail verständigt, ahnte ich, dass es sich wohl um die Rücksendung eines von uns gelieferten Zeitungs- oder Zeitschriftenausschitts handeln musste. Und tatsächlich, der Umschlag enthielt eine Reklamation.
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Medienbeobachtung im Print-Lektorat

Der Arbeitsablauf bei der auf Printmedien beschränkten Medienbeobachtung beginnt mit dem postalischen Empfang einiger dutzend Postsäcke.
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Medienbeobachtung historisch: vom „Gedächtnis-Tier“ zum „Interpretations-Tier“
Erst der menschliche Verstand zusammen mit maschineller Verarbeitung ermöglicht die Auswertung vieler Tausend Print- und Onlinemedien. Nur so ist es möglich, dass das von uns angebotene Auswertungs-Panel eines der umfassendsten überhaupt ist. (mehr …)



