Medienbeobachtung in Text und Bild

Werbetafel

Bei der Beobachtung und Auswertung von Zeitungen und Zeitschriften ist es nur normal, dass neben dem Text auch die Bilder berücksichtigt werden. Schriftzüge von Bauunternehmen an Gerüsten gehören genauso dazu wie die Werbung eines Herrrenausstatters in einer Einkaufspassage oder der Name eines Bonbonherstellers auf den Trikots der Damen-Handballmannschaft.

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Ministerium für Arbeit und Soziales unterstützt Zeitungsvertrieb

2013 erklärte der Dortmunder Medienökonom und Journalistikprofessor Frank Lobigs im Deutschlandfunkkultur, was es mit der allgemein ausgemachten Krise im Bereich der Zeitungs- und Zeitschriftenverlage seinerzeit auf sich hatte. Der Spiegel hatte damals eine Profitrate zwischen 15 und 20%. Ähnlich ging es der Braunschweiger Zeitung, einer normalen regionalen Tageszeitung. Und beide Publikationen waren für ihre Branche keine wirklichen Ausnahmen. Die Krise des Zeitungs- und Zeitschriftenmarkted war vor allem die sich langsam abzeichnende Verkleinerung dieser überdurchschnittlichen Margen. „Ministerium für Arbeit und Soziales unterstützt Zeitungsvertrieb“ weiterlesen

Zeitschriften, Digitalisierung und Journalismus

Zeitschriften
Patrick Priesmann ist seit 2015 Geschäftsführer des Südwestdeutschen Zeitschriftenverleger-Verbands, der Interessenvertretung der Zeitschriftenverlage in Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland.

In einem mehrseitigen Interview für die Zeitschrift Blickpunkt wird er u.a.nach einer Erklärung dafür gefragt, dass die Zeitschriftenbranche einerseits jammert, andererseits aber 2019 deutlich mehr Zeitschriften als 2017 herausgibt. Patrick Priesmann antwortet mit einem Hinweis auf den sehr starken Verdrängungswettbewerb. „Zeitschriften, Digitalisierung und Journalismus“ weiterlesen

Hannah Höch

Eine der bekannteren Persönlichkeiten, die sich im Bereich der Kunst mit der Medienbeobachtung beschäftigt haben, ist die Ende des 19. Jahrhundert in Gotha geborene Hanna Höch (Wikipedia), die dem Dada zugeordnet wird. Die Kunsthalle Mannheim (Website der Kunsthalle) hat in einer Ausstellung, die noch bis Mitte August 2016 zu sehen ist, ihre wichtigsten Werke zusammengestellt. Es ist die Collage, mit der sich die Lebensgefährtin unter anderem von Raoul Hausmann (Wikipedia) vor allem beschäftigt hat. Hannah Höch war die einzige Frau der Berliner Dada-Szene. Sie fand ihre Motive im urbanen Leben des frühen 20. Jahrhunderts, das, so Georg Leisten in der Stuttgarter Zeitung, das goldene Zeitalter der Printmedien war. Zeitungen, Zeitschriften und Plakate boten Hannah Höch einen Bilderschatz, den sie genussvoll ausschlachtete. Eines der bekannteren Bilder Höchs ist das kurz nach dem ersten Weltkrieg entstandene “Schnitt mit dem Küchenmesser…” (Bild ansehen), in dem die Dadaistin Bilder und Texte miteinander kombiniert, die sie vorher aus Zeitungen und Zeitschriften ausgeschnitten hat.