"Medienbeobachtungen"

  • End-lich

    Die Website von Donald Trumps Trump Media and Technology Group

    Der letzte Ex-Präsident der USA, Donald Trump, kündigt nun zum zweiten Mal eine eigene Onlineplattform an. Sie soll Twitter, Facebook und Youtube mindestens ebenbürtig sein. Die entsprechende App sei z.B. im Apple-Store ab dem 21. Februar verfügbar.

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  • Alle Jahre (-oder Jahrzehnte) wieder: Medienschelte

    Radiosucht in den 1950er Jahren

    Menschen, die ihr 18. Lebensjahr noch nicht erreicht haben, verbringen während der Pandemie mehr Zeit vor ihrem Computer oder mit ihrem Smartphone, so eine große regionale Tageszeitung vor wenigen Tagen. Zitiert werden „Experten“, die darüber hinaus ein krankhaftes Nutzungsverhalten von Kindern und Jugendlichen konstatieren. Verschwindet dieses Verhalten nicht nach der Pandemie, dann könne das „längerfristig dramatische Folgen für die Entwicklung haben“.

    (Gesprächskreise können Eltern helfen, das „Problem“ etwas gelassener anzugehen.)

    Neben zahlreichen Print- und Onlinemedien widmen wir uns als Medienbeobachter selbstverständlich auch der Auswertung, sowohl der Sozialen Medien, wie auch des Radios und des Fernsehens.

    for british newspaper archives visit

    https://www.britishnewspaperarchive.co.uk/viewer/bl/0002148/19070522/120/0005


    Quelle: The Roosevelt Standard, Utah – 11 Feb 1925, Wed • Page 3

    Während unserer Arbeit lösen wir übrigens keine Kreuzworträtsel.

    Special thanks to @pessismistsArc

  • Überraschend, sexy!

    Der Playboy in Blindenschrift

    Auf Twitter zeigt Madiga Oemig (@msoemig) dieses interessante Cover einer bekannten Zeitschrift. Es ist die Ausgabe November 1984. Seit den 1970er Jahren, so Oemig, gibt es eine Version des Playboys in Blindenschrift. Finanziert von der Library of Congress.

    Anmerkung: Die Braille-Version des Playboy wird von uns nicht ausgewertet, die „normale“ deutsche Version schon.

  • Der Kampf mit Spam im Posteingang

    Chinesischeschriftzeichenimspam

    Als Privatperson ist es lästig, wenn man Spam bekommt. Im Unternehmen kostet Spam Arbeitszeit und ist ein Kostenfaktor. Unabhängig davon, ob man sich mit Medienbeobachtung beschäftigt, Automobile herstellt oder Restaurants beliefert. Bei uns war es eines unserer eigenen Webformulare, das von Spammern missbraucht wurde.

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  • Kostenlose Medienbeobachtung?

    Fragenundantworten

    Ob man unseren Dienst kostenlos ausprobieren kann? Bei einer Medienbeobachtung geht das leider nicht. Zumindest nicht bei uns. (mehr …)

  • Tages- und Wochenzeitungen haben sich durch die Corona-Pandemie verändert

    Analogdigital

    COVID-19 hat besonders zu Anfang der Pandemie das Interesse an Nachrichten gesteigert. Profitieren konnten davon die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Aber auch Nachrichtenkanäle mit permanenter Berichterstattung, wie zum Beispiel n-tv, konnten zulegen. Gleichzeitig sind es die Tageszeitungen, die Federn lassen mussten, sowohl in Bezug auf Werbeeinnahmen, wie bezüglich der verkauften Auflagen. Den Wochenzeitungen und den digitalen Abonnements wurde im Verlauf der Pandemie eine größere Aufmerksamkeit geschenkt. So konnten Die Zeit, der Spiegel und Bild ihre digitalen Abonnenten steigern. Die Süddeutsche Zeitung meldete eine Verdoppelung der digitalen Abonnenten bis 2020 auf 180.000. BILDplus meldete 500.000 digitale Abonnenten zum Jahresende, 10 % mehr als 2019.

    siehe auch https://reutersinstitute.politics.ox.ac.uk/digital-news-report/2021/germany

  • Deutsches Zeitungsportal mit 4,5 Millionen Zeitungsseiten aus den Jahren 1671 bis 1950

    Il Corriere Ordinario aus dem Jahr 1677Il Corriere Ordinario aus dem Jahr 1677

    Heise.de weist auf eine interessante Initiative der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) hin. Hier sind über den zentralen Zugang des Deutschen Zeitungsportal 4,5 Millionen Zeitungsseiten aus 600.000 Ausgaben verfügbar.

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  • Werbung und Viewability im Internet

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    Photo by Veri Ivanova on Unsplash

    Laut des Interactive Advertising Bureau (IAB) gilt eine (Online-)Werbeanzeige als gesehen, wenn 50 Prozent der Pixel für eine Sekunde auf dem Bildschirm sichtbar sind. Bei Videowerbung wird diese Empfehlung auf zwei Sekunden ausgeweitet. Folgt man aber den Ergebnissen, die eine von Outbrain erstellte Studie zusammengetragen hat, so sind diese Werte ziemlich willkürlich und ohne empirische Grundlage.

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  • Freizeit-Monitor 2021

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    Photo by Cristina Gottardi on Unsplash

    Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat die Ergebnisse einer Umfrage zum Freizeitverhalten der Deutschen veröffentlicht. Dabei kam heraus, dass zwar 97 Prozent der Befragten mindestens einmal pro Woche das Internet verwenden, aber nur die Hälfte dabei Spaß hat.

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  • Body shaming auf Instagram

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    Photo by Michał Parzuchowski on Unsplash

    Die sozialen Medien sind nicht unbedingt sehr gesund. Gesellschaftlich und persönlich. Verschwörungen, Fake News, Querdenken, Rechtsextremismus und … Body Shaming. Zu Letzterem ist nun, so t3n, dem Wall Street Journal ein internes Papier zugespielt worden, das aus dem Facebook-Konzern stamme.

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  • Schimpansen: nicht unverständlich

    Bonobos und Schimpansen sehen sich sehr ähnlich. Das ist kein Zufall. Beide gehören derselben Gattung an. Schimpansen sind im Durchschnitt etwas größer, Bonobos etwas kleiner. Deshalb werden Bonobos auch als Zwergschimpansen bezeichnet.

    Das Interessante aber ist, dass sich beide Spezies sozial ähnlich wie der Mensch verhalten. Das hat jetzt ein Team um Raphaela Heesen von der Durham University in England herausgefunden. Bevor Affen eine gemeinsame Handlung beginnen, senden sie sich mimische oder gestische Zeichen. Das hat den Sinn, dass gemeinschaftliches Handeln so abgestimmt wird, dass beide Seiten entscheiden, daran teilzunehmen oder die einmal begonnene Aktion zu beenden.

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  • Dark Patterns, Tricks und Cookies

    Cookiebanner beispiel

    „Dark Pattern“ bezeichnet Muster, deren Aufgabe es ist, gesehen aber nicht (richtig) wahrgenommen zu werden. Dark Patterns sind zum Beispiel dazu da, den um Anonymität bemühten Menschen im Internet so „hinter’s Licht zu führen“, dass er die Zustimmung für etwas gibt, was er eigentlich ablehnt.

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  • Linguistische Aspekte der Verwendung von Emojis


    Forscherinnen und Forscher der University of Southern California haben sich mit Emojis beschäftigt.
    Sie wollten u.a. herausfinden, ob eine Sprache Einfluss auf die Verwendung dieser Bildzeichen hat. Beantworten wollte man u.a. die Frage, ob in ähnlichen Sprachen auch ähnliche Emojis verwendet werden.

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  • Impfen: Skepsis, Glauben und TV

    Corona-Virus

    In Europa sind mittlerweile 67% der Bevölkerung geimpft. Angesichts dieser Zahlen erscheinen Bulgarien mit 19 % und Rumänien mit 26 % wie abgehängt. Die Argumente der Impfgegner und -skeptiker – Frauen wie Männern – sind hier wie dort sehr ähnlich: (mehr …)

  • Unerlaubte erotische Spaziergänge

    Sandro Botticelli: Die Geburt der Venus (Uffizien, Florenz)

    Die Kunstwelt ist empört. Ein großer Internetanbieter pornografischer Videos gibt sich als Förderer der Kunst aus. Er zeigt innerhalb seines Angebots nackte Ausstellungsstücke aus dem Madrider Prado, den florentinischen Uffizien, dem Pariser Louvre und dem Musée d’Orsay, der Londoner National Gallery und dem NewYorker Metropolitan Museum of Art. (mehr …)