"Medienbeobachtungen"

  • Wahr oder unwahr? Konservativ oder liberal!

    Wahr, unwahr? Genau!

    Zwischen Januar und Juni 2019 führte die Ohio State University in den USA eine Untersuchung durch, an der 1204 Personen teilnahmen. Es ging darum, den Wahrheitsgehalt von 240 Aussagen anzugeben.

    Es stellte sich heraus, dass bei Aussagen ohne politische Bedeutung Republikaner und Demokraten gleich gut darin waren, „fake news“ als solche zu erkennen. Sobald die Aussagen aber politische Inhalte enthielten, hatte eine der beiden Gruppen größere Probleme, wahr von falsch zu unterscheiden.

    Professor Kelly Garrett von der Ohio State University führte diese Studie durch und war als Studienautor für ihre Auswertung verantwortlich. Er fand heraus, dass es sehr problematisch sei, wenn große Teile der Bevölkerung sich nicht darüber einig sind, was wahr oder falsch ist. Gerade in politischen Fragen sei dies für die Demokratie von großer Relevanz.

  • Trumps beherzte Rückkehr in die sozialen Medien

    Trumphorizonal
    In einem Beitrag von vor wenigen Tagen habe ich kurz die Internetaktivitäten eines ehemaligen US-Politikers erwähnt. Der Mann, derzeitiger Aufenthalt Florida, hat, statt ein großes Social-Media-Unternehmen zu gründen, innerhalb seiner Website damit begonnen, Blogbeiträge zu verfassen.

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  • Ein Sieg, ein Auftrag und etwas Sorge

    Dieser Tage geht es bei einem Sportverein hoch her. „Endlich haben wir es geschafft!“ Die Spieler freuen sich, die Vereinsmitglieder, die Fans, die Stadt, die ganze Region.

    Wie das Ereignis in der Presse aufgenommen wird, dafür hatte man bisher irgendwie nicht den Kopf. (mehr …)

  • Medien, die New York beobachten

    Camerasandmen
    Medien, die beobachten ©Abel Navion

    15.000 Kameralinsen erfassen die Menschen auf ihren Wegen in New York. Ob beim Spaziergang, beim Einkauf oder auf einer Demonstration, jede Person kann auf ihrem Weg durch die Stadt beobachtet werden.

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  • Chicago: Das Statement einer Bürgermeisterin

    Buergermeisterin

    Lori Lightfood (->Wikipedia) ist Bürgermeisterin von Chicago. Der Kontakt mit den Medien ist für sie eine Selbstverständlichkeit. Jetzt ist sie zwei Jahre im Amt. Zum Jahrestag hat sie sich etwas Besonderes ausgedacht.

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  • Krisenhelfer Roboter

    „Auch wenn die Mehrheit eine menschliche Interaktion vorzieht, kann sie sich den Einsatz von Robotern unter anderem in den Bereichen Bezahlung, Auskunft und Bereitstellung von Schutzmaßnahmen wie Gesichtsmasken und Desinfektionsmitteln gut vorstellen…. Die Mehrheit hält den Roboter insbesondere als Team-Assistenten und als Wissensexperten für realistisch. Aber auch Roboter als Koordinatoren (scrum master) und Projektleiter sind für sehr viele Befragte vorstellbar.“

    Technische Universität Darmstadt

  • Bob Dylan, aus der Zeitung.

    Irgendwann, Anfang der 1960er-Jahre. Das Fernsehen ist vor allem Fernsehen in Schwarzweiß. Steve Allen ist ein bekannter Fernsehmoderator. Bob Dylan, kaum älter als 20, ist ein berühmter Folksänger. Als Gast in Allens TV-Show fühlt er sich nicht wohl. Und so richtig angetan ist er weder von dem vielen Lob noch von den vielen Fragen. Dann, gegen Ende des Interviews, muss Steve Allen unbedingt noch fragen, wie Dylan überhaupt zu seinen Songs kommt, wo er die Geschichten her hat. „Aus der Zeitung“, sagt Dylan kurz. Allen versteht nicht. Er fragt noch einmal nach. Was er damit meine. Dylan seufzt. Während Dylan schon aufsteht, kündigt Steve Allen an, dass Dylan nun singen werde. Und was folgt, ist, so Willi Winkler in der Süddeutschen, eines der schönsten Lieder, die Dylan je geschrieben hat: The Lonesome Death of Hattie Carroll.

    (Bob Dylan ist gestern 80 Jahre alt geworden)

    siehe auch
    Wikipedia zu „The Lonesome Death…“
    „Zantzinger“ in der Frankfurter Rundschau

    Wikipedia zu Steve Allen

    Burkhard Heinz
    mediatpress®

  • Social Media Atlas 2021

    Der neue Social Media Atlas ist da. Für ihn wurden 3.500 Personen befragt. Die Damen und Herren ab 16 Jahren beantworteten in Form eines Online-Panels zwischen Dezember 2020 und Januar 2021 die Fragen und machten zusätzlich Angaben zu ihrem Alter, Geschlecht und Bundesland. (mehr …)

  • Frankreich: TF1 und M6 wollen fusionieren

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    Der Streaming- und TV-Markt in Frankreich ist in Bewegung. Eine Fusion steht an. Ob sie allerdings von den Kartellbehörden genehmigt wird, ist noch offen.

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  • Amazon will MGM

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    MGM ist Metro-Goldwyn-Mayer. Das Unternehmen beschreibt sich selbst als das führende Unterhaltungsunternehmen. Es bietet die Produktion und den Vertrieb von Bewegtbild-Inhalten auf den verschiedensten Plattformen an. Jetzt verhandelt es mit Amazon über seinen Verkauf.

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  • Reichweitenanalyse

    Das Filmplakat zum Film „Contact“ aus dem Jahr 1997

    Das „Gesetz des inversen Abstandsquadrates“ wird auch Abstandsgesetz genannt. Es ist eine physikalische Gesetzmäßigkeit. Sie beschreibt die Schwächung eines Signals bei wachsender Entfernung zum Sender. Bei der Reichweitenanalyse, wie wir sie als Medienbeobachter betreiben, spielt dieses Gesetz keine Rolle.

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  • Eine Zeitung für Mecklenburg-Vorpommern?

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    Foto: Grandy02, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

    Nicht jeden Tag wird eine Zeitung gegründet. Und vor allem nicht dort, wo der Markt auflagentechnisch gesättigt ist. In Mecklenburg-Vorpommern scheint das anders zu sein.

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  • Die unerwiderte Liebe eines Mannes, der seinen Vornamen mit dem einer Ente teilt

    Um den ehemaligen Präsidenten der USA ist es in den sozialen Medien still geworden. Wohl auch dehalb, weil seine Konten bei facebook, bei instagram und bei twitter gesperrt wurden. Die Sperrungen bei den von Hrn. Zuckerberg geleiteten Unternehmen facebook und instagram sind kürzlich auch vom so genannten Oversight Board bestätigt worden.

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  • Wortlisten

    Worliste mit Hervorhebung des Worten medienbeobachtung
    Symbolbild

    Dass der Begriff „Medienbeobachtung“ auch dort anzutreffen ist, wo man ihn nicht gleich vermutet, ist wohl nur normal – Überraschungen sind genau dazu da. Jetzt grad finde ich den genannten Begriff in dem nicht ganz unbekannten Leo Wörterbuch. (mehr …)

  • Medienbeobachtung bei „Line of Duty“

    Filmplakat der Serie Line of Duty von links nach rechts: Roz Huntley, Steve Arnot, Ted Hastings, Kate Fleming

    Dass Filme das eine oder andere Mal die Beobachtung und Analyse von Medien thematisieren, habe ich innerhalb dieses Blog bereits erwähnt. Das letzte Mal ging es um die bekannte Mini-Serie „Damengambit“, deren Premiere 2020 stattfand. Aus den Jahren 2012 bis 2016 stammen die 36 Folgen der Serie „Line of Duty„, die auch in Deutschland im öffentlich-rechtlichen Fernsehen gezeigt wurden und werden*. In der vierten Staffel ist die Analyse von Zeitungsschnipseln mit einer wichtigen Richtungsänderung des Erzählungsstrangs verbunden.

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